Immobilien-Kompass-Karte Aktuelle Preise für Miete und Kauf in Deutschland

Immobilienpreise und Mietspiegel: Köln-Braunsfeld

Immobilien- und Mietpreise in Köln-Braunsfeld

Der Immobilienmarkt in Köln-Braunsfeld

Von Paul Prandl

Wie unterschiedlich die zwei Gesichter eines Stadtviertels sein können, zeigen wenige Kölner Quartiere so anschaulich wie das im Westen gelegene Braunsfeld. Südlich der viel befahrenen Aachener Straße Richtung Stadtwald mischen sich gründerzeitliche Bürgerhäuser und gediegene, bestens gepflegte Mehrfamilienhäuser aus den 1960er und -70er Jahren mit exquisiten Villen. Wer hier wohnt, ist in wenigen Minuten zu Fuß im nahen Stadtwald.

Nördlich der Verkehrsachse, die den Stadtteil massiv durchschneidet und meist von mehrgeschossigen Nachkriegsbauten gesäumt wird, gibt es auch nette Ecken, etwa das Areal um den schönen Pauli-Platz. Sonst grenzt das Viertel aber nicht wie im Süden an eine Parklandschaft, sondern vor allem nördlich der Stolberger Straße an Industrie-, Gewerbe- und Büroflächen. Hier wird viel gearbeitet und wenig gewohnt.

Einiges in Punkto Wohnen tut sich allerdings zwischen Aachener und Stolberger Straße: am Maarweg, Ecke Scheidtweilerstraße stehen die neuen Pauli-Höfe, ein Projekt von Corpus Sireo, vor der Fertigstellung. Eine 143 Quadratmeter große Dachterrassenwohnung sucht für 929.000 Euro einen Käufer. Und an der Eupener Straße wächst das Bauprojekt „Park Linné“ mit dem Slogan „Die Schokoladenseite des Wohnens“ weiter. Wer hier eine Eigentumswohnung kaufen möchte, zahlt pro Quadratmeter zwischen 5200 und 6300 Euro. Die Reihenhäuser des Anbieters Dornieden gibt es für 4900 Euro pro Quadratmeter.

Auch südlich der Aachener Straße Richtung Stadtwald gibt es in der Vincenz-Statz- und der Raschdorffstraße zwei Neubauprojekte von Inprex Immo. Die zumeist großen Wohnungen von 100 bis 255 Quadratmeter kosten zwischen 6700 und 8200 Euro den Quadratmeter. Im Schnitt kosten Neubauten 5450 Euro pro Quadratmeter – ein Anstieg von fast 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für Bestandsimmobilien zahlen Käufer durchschnittlich 3900 Euro. Damit sind auch in Braunsfeld die Preise für Alt- und Neubauten auf ein neues Hoch gestiegen: Nie war es teurer hier Eigentum zu erwerben. Dennoch dürften die Preise in den kommenden Monaten wohl weiter leicht zulegen. Die begehrte Lage nahe am Stadtwald ist und bleibt ein Unikat.

Wer lieber mieten möchte, sollte für Bestandsobjekte im Schnitt mit 11,50 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter kalkulieren. Wer seine Bleibe neu bezieht, muss mit 13,60 Euro rechnen – oder mehr, wenn etwa der Blick in den Stadtwald fällt. Etwas günstiger sind die Preise direkt an der lauten Aachener Straße.

capital.de, 27.03.2017
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