Immobilienpreise und Mietspiegel: Köln-Neustadt-Süd

Inhaltsverzeichnis

Kurzbeschreibung

Von Paul Prandl

Der Stadtbezirk, dessen Name der Kölner so kaum kennt oder nutzt, beginnt an der Ost-West-Achse Aachener Straße und erstreckt sich im Halbrund zwischen dem Inneren Grüngürtel und dem Innenstadtring (Hohenstaufenring, Salierring, Sachsenring, Ubierring) bis zum Rhein. Sehr wohl bekannt sind dagegen die drei Quartiere, die der Bezirk umfasst: das Belgisches Viertel, Kwartier Latäng sowie die Südstadt.

Beliebt ist die Gegend rund um den Rathenauplatz, das sogenannte Kwartier Latäng. Wer dort eine Wohnung in einem schönen Altbau kaufen möchte, kann auch Lotto spielen: in beiden Fällen ist die Chance erfolgreich zu sein, eher gering.

Immobilien- und Mietpreise in Köln-Neustadt-Süd

Karte

Der Immobilienmarkt in Köln-Neustadt-Süd

Von Paul Prandl

Der Stadtbezirk, dessen Name der Kölner so kaum kennt oder nutzt, beginnt an der Ost-West-Achse Aachener Straße und erstreckt sich im Halbrund zwischen dem Inneren Grüngürtel und dem Innenstadtring (Hohenstaufenring, Salierring, Sachsenring, Ubierring) bis zum Rhein. Sehr wohl bekannt sind dagegen die drei Quartiere, die der Bezirk umfasst: das Belgisches Viertel, Kwartier Latäng sowie die Südstadt.

Beliebt ist die Gegend rund um den Rathenauplatz, das sogenannte Kwartier Latäng. Wer dort eine Wohnung in einem schönen Altbau kaufen möchte, kann auch Lotto spielen: in beiden Fällen ist die Chance erfolgreich zu sein, eher gering. Wer dennoch Glück und Geduld hat, zahlt für eine Wohnung – je nach Sanierungsaufwand – zwischen 3000 und 5000 Euro pro Quadratmeter. Im Schnitt wechseln die Objekte für 4400 Euro pro Quadratmeter den Eigentümer. Für eine der seltenen Neubauwohnungen werden durchschnittlich 4700 Euro pro Quadratmeter aufgerufen, in der Spitze aber auch 5200 Euro und mehr. Kurzfristig werden die Preise bei schönen Bestandsobjekten weiter zulegen, wenngleich nicht in dem Tempo wie im Jahr 2016: da stiegen sie um knapp 16 Prozent.

Auch Mieten ist in dem zentral gelegenen Viertel teuer: Für eine Bestandswohnung werden um die 12,70 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter verlangt, für eine schöne Altbauwohnung aber gern auch 13 bis 17 Euro. Die Neubaumiete beträgt im Schnitt 15 Euro, kann aber auch auf 20 Euro steigen. Bei den Preisen zählen die vielen Studenten, die gern die Cafes, Bars oder das Kino auf der nahe gelegenen Zülpicher Straße besuchen, ehr nicht zum Kundenkreis.

Außerhalb der alten Kölner Stadtmauer beginnt das Viertel, das man auf dem Stadtplan vergeblich sucht, das aber jeder Kölner kennt: die sogenannte Südstadt. Vom Rhein im Osten bis zur Eifelstraße im Westen beschreibt sie einen Bogen entlang des ehemaligen Befestigungswalls. Im Vergleich zur Kölner Innenstadt, die im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde, gibt es in der Südstadt noch zahlreiche, schöne gründerzeitliche Gebäude. Hier zu wohnen ist für viele reizvoll.

Rund um die Mainzer, Merowingerstraße, Volksgarten- oder Vondelstraße sind Altbauwohnungen jeglichen Alters begehrt – aber nicht eben preiswert. Wer nach langer Suche eine schöne Wohnung findet, muss durchaus mit 5000 Euro und mehr pro Quadratmeter rechnen. Das krasse Missverhältnis zwischen rarem Angebot und großer Nachfrage treibt die Preise. Das gilt auch für die wenigen Neubauten. Sie sind meist schon vor Baubeginn verkauft. Wer in der Südstadt mieten will, zahlt für Bestandswohnungen zwischen zwölf und 15 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter. In der gleichen Preisspanne bewegen sich auch Neubauwohnungen, die es aber kaum gibt.

Südstadt

Die besten Wohnlagen in Köln - Südstadt

Außerhalb der alten Kölner Stadtmauer, jenseits des bis heute erhaltenen südlichen Stadttores, dem „Severinstor“, beginnt das Viertel, das man auf dem Stadtplan zwar vergeblich sucht, das in Köln aber jeder kennt: die Südstadt. Vom Rhein im Osten bis zur Eifelstraße im Westen beschreibt sie einen Bogen entlang des ehemaligen Befestigungswalls. Gemessen an der Kölner Innenstadt, die im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde, gibt es in der Südstadt vergleichsweise viele gründerzeitliche Gebäude – mit ein Grund dafür, dass sich das Veedel in den vergangenen 25 Jahren zu einem der beliebtesten Wohnvierteln der Stadt entwickelt hat. Rund um Mainzer und Merowingerstraße, Volksgarten- oder Vondelstraße sind Altbauwohnungen jeglichen Alters begehrt, die wenigen meist exklusiven Neubauten häufig schon kurz nach Beginn der Bauarbeiten verkauft. Auch einem Projekt am Eifelplatz am äußersten nordwestlichen Rand der Südstadt dürfte daher der Erfolg nicht versagt bleiben: Zwischen Eifel- und Pfälzer Straße wird Projektentwickler Bouwfonds in diesem Jahr etwa 380 Miet- und Eigentumswohnungen unterschiedlicher Größe und Zuschnitts fertigstellen. Wer hier mieten will, muss sich erstens beeilen, denn viele Wohnungen sind bereits vergeben, und zweitens bereit sein, 12 Euro Kaltmiete plus etwa 3 Euro Nebenkosten pro Quadratmeter zu zahlen.

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