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Immobilienpreise und Mietspiegel: Köln-Altstadt-Nord

Immobilien- und Mietpreise in Köln-Altstadt-Nord

Der Immobilienmarkt in Köln-Altstadt-Nord

Von Paul Prandl

Sie ist neben dem Weltkulturerbe Kölner Dom das touristische Aushängeschild der Stadt: Die historische Altstadt mit ihren zahlreichen Kneipen und Restaurants. Sie erstreckt sich entlang des Rheinufers zwischen Dom und Heumarkt, hier liegen Rathaus, Philharmonie und die wichtigsten Museen wie das Ludwig, das Wallraf-Richartz oder das Römisch-Germanische. Auf dem Alter Markt wird an Weiberfastnacht der Straßenkarneval eröffnet, in der Adventszeit lockt hier und am Heumarkt ein großer Weihnachtsmarkt und im Sommer flanieren Touristen und Kölner am Rheinufer.

Aber in der Altstadt wird auch gewohnt. Die Wohnungen im Quartier um die romanische Kirche Groß Sankt Martin orientieren sich zum ruhigen Innenhof und sind so vom Kneipenlärm abgeschirmt. Lauter wird es rund um den Heumarkt. Hier ist nicht nur der Verkehrslärm der Deutzer Brücke zu hören, auch zahlreiche Veranstaltungen bekommen die Anwohner hautnah mit – von Nachtschwärmern und Touristen ganz zu schweigen. Dennoch sind die Mieten hoch: Wer in einer der ruhigen Seitengassen um Alter Markt oder Rathaus eine Wohnung sucht, zahlt zwischen 11,50 und 13,50 Euro Miete pro Quadratmeter, in der Spitze aber auch deutlich mehr. Wer etwas kaufen will, muss für die raren Bestandsobjekte, je nach Lage und Zustand, zwischen 4000 und 5000 Euro pro Quadratmeter hinlegen. Gleich ob Miete oder Kauf – Geduld ist auf jeden Fall gefragt: Die Zahl der Wohnungsangebote ist gering.

Eingezwängt zwischen Rhein, Hauptbahnhof und den beiden Verkehrsadern Turiner Straße und Theodor-Heuss-Ring ist das kleine Kunibertsviertel, das seinen Namen der romanischen Kirche Sankt Kunibert verdankt, eher Insidern bekannt – wie etwa den Studenten der Hochschule für Musik und Tanz. Denn die Musikhochschule hat hier bereits seit dem Jahr 1977 ihren Sitz. In den vergangenen Jahren floss reichlich Geld in neue Büroimmobilien, was eine Aufwertung der Gegend zur Folge hatte. So residiert direkt am Rheinufer das Institut der deutschen Wirtschaft, direkt daneben die Kölner Dependance der Unternehmensberatung Pricewaterhouse Coopers.

Punkten kann das Veedel vor allem mit seiner Lage: Der Rhein liegt vor der Tür, bis zum Hauptbahnhof sind es zu Fuß allenfalls wenige Minuten und urbanes Leben mit Restaurants, Cafés und Geschäften bieten das angrenzende Eigelstein- und Agnesviertel. Für eine Wohnung zahlen Mieter hier zwischen 11 und 12,50 Euro pro Quadratmeter kalt. Wer so zentral eine eigene Bleibe kaufen möchte, muss für Bestandsobjekte im Schnitt mit 4000 Euro rechnen. Die Spanne reicht dabei für einfache, sanierungsbedürfte Wohnungen von unter 3000 Euro pro Quadratmeter bis zu 5000 Euro und mehr für schöne, gepflegte Altbauten.

Kunibertsviertel

Die besten Wohnlagen in Köln – Kunibertsviertel

Viele Jahre lang führte das Quartier ein Schattendasein: Eingezwängt zwischen Rhein, Hauptbahnhof und den beiden Verkehrsadern Turiner Straße und Theodor-Heuss-Ring war das Viertel, das seinen Namen der romanischen Kirche Sankt Kunibert verdankt , bestenfalls etwas für Eingeweihte – oder die Studenten der Rheinischen Musikschule, die hier seit den 1970er Jahren ihren Sitz hat. Doch seit einigen Jahren beginnt sich die Gegend zu wandeln. Zwar verströmen die schmalen Straßen noch immer eher kleinbürgerlichen, bisweilen auch Multi-Kulti-Charme. Hier und da weht ein Hauch des bahnhofsnahen Rotlichtmilieus am südlichen Eigelstein ins Viertel hinein. Doch die Anzeichen mehren sich, dass das Quartier, in dem gerade einmal knapp 4000 Menschen leben, eine ähnliche Entwicklung vor sich hat wie das wenige Kilometer südwestlich gelegene Friesenviertel. Und das nicht nur deshalb, weil hier der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters eine Wohnung bezog.

Punkten kann das urkölsche Veedel vor allem mit seiner Lage: Nicht nur der Rhein liegt unmittelbar vor der Tür, sondern auch der Hauptbahnhof ist zu Fuß erreichbar. Urbanes Leben mit Restaurants, Cafés und Geschäften bieten der Eigelstein mit seinen Seitenstraßen, und auch das Agnesviertel, immer noch eines der beliebtesten Wohnquartiere in der nördlichen Innenstadt, ist nicht weit. Auf die Vorzüge der Lage spekulieren auch Projektentwickler: Unter seiner Marke K-Star Residences hat die Kameha-Hotelgruppe ein Luxuswohnhaus der Extraklasse errichtet: Wer hier mieten will, zahlt für ein 58-Quadratmeter-Apartment 2000 Euro Miete monatlich, Nebenkosten inbegriffen – immerhin.

capital.de, 27.03.2017
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