Immobilienpreise und Mietspiegel: Berlin-Friedenau

Inhaltsverzeichnis

Kurzbeschreibung

Von Jens Brambusch

Friedenau zählt zu den besseren und begehrteren Vierteln Berlins. Entstanden ist der Ortsteil vor mehr als 100 Jahren als sogenannte Landhauskolonie. Über die Jahrzehnte wurden die einst großzügig bemessenen Grundstücke stärker verdichtet, denn im Westteil Berlins war Bauland knapp. Zwischen reichlich Grün dominiert deshalb heute der mehrgeschossige Wohnungsbau – viel Gründerzeit, wenige Baulücken.

Interessant ist das Viertel vor allem für ein Publikum, das „städtisches Leben will, ohne direkt in der Stadt zu wohnen“, wie Thomas Becker von der Immobilienagentur Rubina Real Estate sagt. Am beliebtesten sind die ruhigeren Straßenzüge um die Handjerystraße zwischen Renée-Sintenis- und Perelsplatz. Ein Nachteil von Friedenau sind die Autobahnen, die das Viertel regelrecht umklammern. Aber selbst in unmittelbarer Nähe zu den Verkehrsadern Berlins werden Wohnungen stark nachgefragt. Das schlägt sich auch in den Preisen nieder.

Immobilien- und Mietpreise in Berlin-Friedenau

Karte

Der Immobilienmarkt in Berlin-Friedenau

Von Jens Brambusch

Friedenau zählt zu den besseren und begehrteren Vierteln Berlins. Entstanden ist der Ortsteil vor mehr als 100 Jahren als sogenannte Landhauskolonie. Über die Jahrzehnte wurden die einst großzügig bemessenen Grundstücke stärker verdichtet, denn im Westteil Berlins war Bauland knapp. Zwischen reichlich Grün dominiert deshalb heute der mehrgeschossige Wohnungsbau – viel Gründerzeit, wenige Baulücken.

Interessant ist das Viertel vor allem für ein Publikum, das „städtisches Leben will, ohne direkt in der Stadt zu wohnen“, wie Thomas Becker von der Immobilienagentur Rubina Real Estate sagt. Am beliebtesten sind die ruhigeren Straßenzüge um die Handjerystraße zwischen Renée-Sintenis- und Perelsplatz. Ein Nachteil von Friedenau sind die Autobahnen, die das Viertel regelrecht umklammern. Aber selbst in unmittelbarer Nähe zu den Verkehrsadern Berlins werden Wohnungen stark nachgefragt. Das schlägt sich auch in den Preisen nieder.

Wer ein Einfamilienhaus sucht, der muss mittlerweile mit über 3600 Euro pro Quadratmeter kalkulieren. Bei Eigentumswohnungen ist der Sprung zwischen Bestands- und Neubauwohnungen relativ groß. 3057 Euro kostet der Quadratmeter im Schnitt in alten Gemäuern, bei Neubauten sind es fast 50 Prozent mehr – nämlich 4467 Euro. Die Mieten bewegen sich knapp oberhalb der 10-Euro-Marke.

Wegen der geschlossenen Kiezstruktur mit einer hohen Dichte von Baudenkmälern in Friedenau gibt es kaum noch neue Projekte. „Da ist im Grunde keine Bewegung“, sagt Becker. „Dafür können bei alten Mietshäusern mit guter Substanz sehr gute Preise erzielt werden.“

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