Immobilien-Kompass-Karte Aktuelle Preise für Miete und Kauf in Deutschland

Immobilienpreise und Mietspiegel: Frankfurt am Main-Seckbach

Immobilien- und Mietpreise in Frankfurt am Main-Seckbach

Der Immobilienmarkt in Frankfurt am Main-Seckbach

Von Christian Kirchner
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In städtischen Immobilienmärkten machen oft schon 100 Meter hohe Preisunterschiede aus: Für gut 3400 Euro pro Quadratmeter wechselten 2016 im Schnitt Immobilien im Stadtteil Seckbach den Besitzer – das sind rund 30 bis 40 Prozent weniger, als im benachbarten Bornheim sowie Nordend-Ost gezahlt werden. Dabei trennt die Stadtteile lediglich die A661 – noch. Die Einhausung der A661 sowie die geplante Erweiterung der Festeburgsiedlung wird die Stadtteile näher beisammen rücken lassen. Vermutlich auch preislich, glaubt man Immobilienprofis. „Seckbach gehört zu den preislich noch etwas zurück gebliebenen Stadttteilen mit Potenzial“, glaubt von Poll-Immobilien Geschäftsführer Daniel Ritter.
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Tatsächlich lässt die moderate Preisentwicklung Seckbachs manchen rätseln: Der Stadtteil mit seinen gut 10.000 Einwohnern hat sich seinen dörflichen Kern bewahrt, verfügt mit dem Huthpark und dem benachbarten Lohrberg über viel Grün in unmittelbarer Nähe, weist eine gute Infrastruktur auf und ist dennoch nah an der Innenstadt. Weil zudem bei Neuvermietungen von gutem Wohnraum elf bis zwölf Euro Kaltmiete möglich sind, errechnet sich für den Stadtteil sogar eine in innenstadtnäheren illusorische Mietrendite von gut vier Prozent für Kapitalanleger.
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Als schwierig erweist sich jedoch die Verkehrslage: die enge Wilhelmshöher Straße ist morgens wie spätnachmittags Kampfzone von Einpendlern, Wohnen in unmittelbarer Nähe nur etwas für wenig empfindliche Naturen. Auch der Nahverkehr ist – gemessen an der recht innenstadtnahen Lage – eher gewöhnungsbedürftig, da kein direkter U-Bahn-Anschluss besteht. Die Neubautätigkeit ist, auch mangels Platz, eher gering.
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In vielen Häusern läuft jedoch ein Generationswechsel, denn Seckbach ist demografisch ein recht alter Stadtteil: der Altenquotient – berechnet als das Verhältnis der Menschen über 65 zu jenen zwischen 15 und 64 – liegt hier mit rund 36 sehr deutlich über dem ganz Frankfurts von 24. Viele, die in den 70er und 80er Jahren gebaut haben, orientieren sich nun neu. Als besonders gefragt gelten Objekte in Hanglagen möglichst nahe am Huthpark im Westen und dem Lohrberg im Norden.
capital.de, 13.04.2017
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