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Immobilienpreise und Mietspiegel: Frankfurt am Main-Niederrad

Immobilien- und Mietpreise in Frankfurt am Main-Niederrad

Der Immobilienmarkt in Frankfurt am Main-Niederrad

Von Christian Kirchner
Geht es nach dem Ortsbeirat, verschwindet der wenig ansprechende Name „Bürostadt Niederrad“ für den großen, gewerblich genutzten Teil Niederrads bald aus dem Sprachgebrauch. „Lyoner Quartier“ soll er stattdessen heißen, um damit auch dem Wandel des Viertels hin zu mehr Mischnutzung – unter anderem durch die Umwandlung von Büroraum in Wohnfläche – Rechnung zu tragen. Die Stadt hat über ihre kommunale Wohnungsbaugesellschaft Größeres vor: Insgesamt sollen über 3000 neue Wohnungen durch die Konversion meist leerstehender Büros entstehen, die sich am Standort seit Jahren als schwer vermietbar erwiesen haben.
Ohnehin ist der Name „Niederrad“ aufgrund der wenig ansehnlichen Bürostadt nicht unbedingt verkaufsfördernd – dabei steht der größere Teil der Bürostadt ohnehin auf dem Gebiet des benachbarten Stadtteils Goldstein. Gut für Schnäppchenjäger. Die Preise selbst für mittleren Wohnraum aus dem Bestand liegen inzwischen bei im Schnitt 3300 Euro, die Neuvermietungsmieten bei rund zwölf Euro.
Das enthält noch immer einen deutlichen Abschlag auf die gefragten Viertel in unmittelbarer Innenstadtnähe, obwohl Niederrad so etwas wie ein kleines Nobelviertel beheimatet: vor allem freistehende Objekte im Südostzipfel des Stadtteils zwischen Waldfriedstraße und der Rennbahn – welche bald zu einer DFB-Trainingsfläche umgewidmet wird – sind rar und gefragt am Markt. Im Schnitt sind für Häuser aus dem Bestand stadtteilweit knapp 6000 Euro je Quadratmeter fällig, was auch auf die geografische Nähe zur Innenstadt zurück zu führen ist, die von hier aus rasch erreichbar ist. Vergessen ist auch hier der Preisknick, den der zusätzliche Fluglärm durch die neue Landebahn 2011 verursacht hatte.
capital.de, 13.04.2017

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