Immobilien-Kompass-Karte Aktuelle Preise für Miete und Kauf in Deutschland

Immobilienpreise und Mietspiegel: Berlin-Friedrichshain

Immobilien- und Mietpreise in Berlin-Friedrichshain

Der Immobilienmarkt in Berlin-Friedrichshain

Von Jens Brambusch und Monika Dunkel

Das Lebensgefühl in Friedrichshain wird von den drei „M“ geprägt: Mode, Medien und Musik. In den Speichern am ehemaligen Osthafen haben sich MTV und Universal Music niedergelassen, Coca-Coca und Zalando ihre Zentralen nach Friedrichshain verlegt, Mercedes-Benz hat eine pompöse Repräsentanz hochgezogen.

In den Straßen dahinter werden Altbauten herausgeputzt, Dachgeschosse ausgebaut. Die Preise für Bestandsimmobilien haben sich seit 2012 fast verdoppelt und liegen jetzt im Schnitt bei 3500 Euro pro Quadratmeter. Auf dem Freudenberg-Areal, einer Industriebrache, entsteht unter dem Namen „Box Seven“ ein Quartier mit 650 Wohnungen. „Max und Moritz“, zwei neue Wohntürme mit 386 Wohnungen, sollen nach Fertigstellung im kommenden Jahr 86 und 96 Meter in den Himmel ragen. Die Kaufpreise bewegen sich zwischen 3900 Euro und 12.500 Euro pro Quadratmeter im 26. Stock. „Friedrichshain erinnert mich an Prenzlauer Berg vor 15 Jahren“, sagt Lars Drewes, Sales-Manager beim Immobilienmakler Aden Immo. Das schlägt sich auch in den Mieten nieder. Die Preise für Neuvermietungen im Bezirk zählen zu den höchsten in ganz Berlin.

Stralau

Die besten Wohnlagen in Berlin – Stralau

Wer vor 20 Jahren behauptet hätte, Stralau werde eines Tages zu den besten Berliner Wohnlagen gehören, wäre für unzurechnungs­fähig erklärt worden. Damals war die Halbinsel zwischen Spree und Rummelsburger Bucht ein kontaminiertes Industrieareal mit einem wilden Sammelsurium aus Brachen, heruntergekommenen Gründerzeithäusern und hässlichen Plattenbauten.

Heute ist die idyllisch gelegene Halbinsel ein vor allem bei Familien beliebtes Viertel. Ein später Erfolg für das Land Berlin, das in den 90er-Jahren mit großem finanziellen Aufwand den Boden reinigte, Straßen anlegte und Kindertagesstätten baute.

„Stralau erlebt eine tolle Entwicklung vom Gewerbegebiet zum beliebten Wohnviertel“, sagt Julian Streletzki, dessen Unternehmen gerade ein DDR-Verwaltungshochhaus in ein durchgestyltes Wohngebäude umgewandelt hat. Bis zu 7000 Euro pro Quadratmeter verlangt Streletzki für die neuen Penthouses. Für andere Projekte, die in Bau oder Planung sind, werden ähnlich hohe Preise aufgerufen.

Die Projektentwickler rechtfertigen solche Summen nicht zuletzt mit der Besonderheit der Lage: Die Kombination aus unmittelbarer Nähe zum Wasser und zu Grünflächen einerseits und der Nachbarschaft zur Friedrichshainer Klub- und Kneipenszene andererseits ist einzigartig.

capital.de, 13.04.2017
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