20. August 2019

Solingen-Ohligs

Die besten Wohnlagen in Solingen – Ohligs

Wer in Ohligs wohnt, liegt voll im Trend. Der Stadtteil ist durch die Bahnanbindung des Solinger Hauptbahnhofs und die Anschlüsse an A3 und A 46 verkehrstechnisch optimal angeschlossen. Zudem verfügt Ohligs über ein eigenes Zentrum mit zahlreichen Geschäften. Aufgrund des ausgeprägten Stadtteildenkens kämen eingefleischte Ohligser ohnehin nicht auf den Gedanken, in der Solinger Innenstadt einzukaufen. Mancher Immobilienexperte sieht Ohligs im Aufwind, weil der Stadtteil für Pendler in die umliegenden rheinischen Ballungszentren ideal liegt, Häuser oder Wohnungen aber günstiger sind als anderswo. Geprägt ist Ohligs vor allem von Mehrfamilienhäusern, wo die Miete ab etwa fünf Euro pro Quadratmeter beginnt.

Die Bebauung ist hier sehr heterogen, es gibt zahlreiche gute und weniger gute Lagen. Für alle Lagen gilt jedoch, dass die Wege in die Innenstadt und in die Natur (Ohligser Heide) kurz sind. „Ein für Ohligs typisches neues Reihenhaus oder eine neue Doppelhaushälfte kostet zwischen 250.000 und 350.000 Euro“, sagt Stefan Jäger von der Kissel Gruppe.

Außer in Ohligs herrscht sonst nur noch in Gräfrath Interesse von Auswärtigen an Häusern in Solingen. Für die übrigen Lagen interessieren sich meist nur Solinger. Ein Grund für die Beliebtheit von Ohligs – neben der guten Infrastruktur – ist das Naturschutzgebiet Ohligser Heide, das einen hohen Freizeitwert bietet.

Auf der Höhe

Die besten Wohnlagen in Solingen – Auf der Höhe

Zwar gehört der Stadtteil offiziell zu Ohligs, ist aber dennoch ein eigener Stadtteil – auch die alteingesessenen Aufderhöher fühlen sich selbständig. Aufderhöhe liegt auf einer Höhe, doch ist wohl ein Hof namens „Höh“ Ursprung für den Stadtteilnamen.

Als langgezogenes Straßendorf wird Aufderhöhe manchmal ein wenig abwertend erwähnt. In der Tat ist die Infrastruktur schwach – aber Einkäufe kann man gut in der nahen Ohligser Innenstadt ohne Auto erledigen. Ein vielfältiges Freizeitprogramm für Kinder und Jugendliche bietet der Jugendtreff an der Friedensstraße an.

Neue Einfamilienhäuser stehen zum Beispiel am Denise-Ligier-Weg und kosten etwa
200.000 Euro (120 Quadratmeter Wohnfläche).

Das dicke Plus Aufderhöhes ist zum einen das ruhige Wohnen. Nur entlang der stark befahrenen B 229, die mitten durch Aufderhöhe geht, ist es lauter. Zum anderen reizt die unmittelbar angrenzende schöne Landschaft an der Wupper. Ein lohnenswertes Ausflugsziel ist der Wipperkotten, der letzte wasserbetriebene Schleifkotten in Solingen. Dort finden an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat Führungen statt. Das Restaurant und Café Gasthaus Haasenmühle bietet deftige bergische Spezialitäten an – im Sommer auch im Biergarten.

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