In dem Brief vom 19. Februar 2008 geht Gauweiler auf die Anleihengeschäfte des sogenannten "Subprime-Marktes" ein, bei denen die IKB engagiert ist. Der Abgeordnete bittet "zu einigen Fragen, die mir dringed aufklärungswürdig erscheinen, um Auskunft".
Gauweiler verweist auf die angeblich "außergewöhnlich hohen Umsätze in IKB-Aktien" vor Ausbruch der Krise. "Es drängt sich der Verdacht von Insidergeschäften durch Leerverkäufe auf", schreibt er und fragt nach dem Volumen der Geschäfte, die die Deutsche Bank mit "Subprime-Anleihen" mit der IKB abgewickelt habe. "Trifft es zu, dass trotz ihrer Spekulationen auf fallende Kurse die Deutsche Bank weiterhin Subprime-Anleihen zu dann ja erkennbar überhöhten Werten an die IKB und an Landesbanken in ganz Deutschland verkauft hat und dass die Deutsche Bank jedenfalls die IKB nicht über ihre Einschätzung dieser Papiere informiert hat?"
Die IKB wollte auf Anfrage die Vorgänge nicht kommentieren. Gauweiler ist zugleich Partner einer Münchner Rechtsanwaltskanzlei und vertritt unter anderem den Medienunternehmer Leo Kirch in einem Rechtsstreit gegen die Deutsche Bank.
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