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Immobilienpreise und Mietspiegel: Lüdenscheid

Immobilien- und Mietpreise in Lüdenscheid

Der Immobilienmarkt in Lüdenscheid

Hügelstadt im Sauerland – Die besten Wohnlagen in Lüdenscheid

Auf sieben Hügeln ist Lüdenscheid erbaut. Zwar endet damit schon die Gemeinsamkeit mit Rom, doch die bergige Struktur des märkischen Sauerlandes macht sich im Stadtbild deutlich bemerkbar.
Vom tiefsten Punkt der Stadt (232 Meter über NN) geht es auf 539 Meter hinauf zur Homert im Lüdenscheider Süden. Rund um die Stadt gibt es zahlreiche Wald- und Wiesenflächen, auch die Versetalsperre und das Naturschutzgebiet Stilleking laden zum Wandern und Spazieren ein.

Die Kreisstadt des Märkischen Kreises gehört zur Region Südwestfalen, die die Regionale 2013 ausrichtet. Mit drei Ausfahrten entlang der A 45 ist die Stadt sehr verkehrsgünstig gelegen. Die Städte des Ruhrgebietes sind schnell und einfach zu erreichen. Die Lüdenscheider Industrie profitiert von der guten Anbindung. Geprägt ist die Region von mittelständischen Unternehmen der Kunststoff-, Metall-, und Elektrobranche, die gut ausgebildeten Fachkräften interessante Perspektiven bieten. Mit der Bahn kommen Reisende aber nur umständlich nach Lüdenscheid. Die Volmetalbahn bringt sie lediglich an die größeren Bahnhöfe in Hagen oder Dortmund.

Derzeit wohnen rund 78.000 Menschen in Lüdenscheid – Ende der 1990er Jahre waren es mal mehr als 81.000. Die Infrastruktur entspricht einer Stadt dieser Größenordnung. So gibt es ein großes Klinikum, das Lehrkrankenhaus für die Universität Bonn ist, eine Sportklinik mit nationalem Ruf sowie eine Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Das gilt auch für alle kulturellen und Freizeitangebote der Stadt: Das Kulturhaus hat ein breites kulturelles Angebot. Es gibt eine Galerie und ein Geschichtsmuseum, die mit ihren Ausstellungen immer wieder Interesse über die Region hinaus wecken. Ein Saunadorf und ein Familienbad mit Frei- und Hallenbad bieten Freizeitspaß.

Kindergärten finden sich in ziemlich allen Stadtvierteln, Grundschulen sind ebenfalls über die Stadt verteilt. Zwei Hautschulen, zwei Realschulen, drei Gymnasien, eine Gesamtschule sowie mehrere Förderschulen und zwei Berufskollegs komplettieren das schulische Angebot. Ab dem kommenden Wintersemester wird Lüdenscheid als fünfter Standort der Fachhochschule Südwestfalen Hochschulstadt.

Das Stadtzentrum wurde in jüngster Zeit mehreren groß angelegten Modernisierungen unterzogen: Das Rathaus und die stadtzentralen Plätze wurden umgebaut und neu gestaltetet, das Stern-Center als Einkaufszentrum in der City wurde erweitert und modernisiert und ein neues Büro- und Geschäftshaus ist entstanden. Ein letzter Bauabschnitt, der ein Geschäftshaus und den barrierefreien Ausbau des zentralen Busbahnhofs betrifft, soll in diesem Jahr starten. Daneben wurden und werden zahlreiche Wohnprojekte für Senioren realisiert.

Lüdenscheid ist nicht nur die mit Abstand größte Stadt des südlichen Märkischen Kreises. Sie hat auch die höchsten Immobilienpreise der Region, sagt Makler Hans-Walter Gilles. Sein Kollege Michael Bruchhage ist sich aber sicher, dass jeder, der bereit ist, ein wenig zu suchen, die passende Immobilie für seine Ansprüche und finanziellen Möglichkeiten findet.

Der Grundstücksmarktbericht 2009 weist für die Stadt Lüdenscheid für 2008 mit 108 Kauffällen im Bereich von Ein- und Zweifamilienhäusern etwas mehr als 2007 aus. Während die Preise für neue Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorjahre stabil blieben, lagen die Preise bei Weiterverkäufen im Durchschnitt sieben Prozent unter denen von 2007.

Mit definitiven Prognosen darüber, wohin sich der Markt entwickelt, sind aber alle Makler vorsichtig. Von steigenden Preisen geht im Moment keiner aus – nicht zuletzt wegen der rückläufigen Bevölkerungszahlen und der aktuellen Wirtschaftslage. Die meisten rechnen mit konstanten Mieten. Bei Kaufpreisen variieren die Einschätzungen zwischen konstant über leicht sinkend bis hinzu stärker fallenden Preisen, je nach Lage und Zustand der Immobilien. Dabei sei allerdings zu berücksichtigen, dass die Preise in der jüngsten Vergangenheit auf einem für Lüdenscheid hohem Niveau gelegen hätten, gibt Michael Bruchhage zu bedenken.

Für Käufer lohnt es sich, bei der Immobiliensuche die Augen in alle Richtungen offen zu halten: In den gewachsenen Vierteln der Stadt gibt es schon an einzelnen Straßenzügen oft ganz unterschiedliche Häuser und Wohnungen zu entdecken.

Am Wehberg, am Buckesfeld und am Vogelberg werden Grundstücke auf Erbpachtbasis weitergegeben. Dabei werden die Areale den Bauherren in der Regel mit jahrzehntelangen Vertragslaufzeiten verpachtet, so dass den Hausbesitzern nur die Immobilie, nicht aber das Gelände gehört.

Zentrum

Die besten Wohnlagen in Lüdenscheid – Zentrum

Die Lüdenscheider Innenstadt ist in Sachen Wohnimmobilien höchst vielfältig. Geteilt wird sie von einer der Hauptverkehrsadern der Stadt, der Sauerfelder Straße. Am Sauerfeld liegt auch der zentrale Busbahnhof der Stadt. Auf einer Seite davon liegt das Stadtzentrum mit Rathaus, Fußgängerzone und Einkaufszentrum. Als Haupteinkaufsstraße gehört die Wilhelmstraße, vor allem aber ihr unterer Bereich mit Stern- und Rathausplatz, zu den Gebieten mit den teureren Immobilienpreisen in der Stadt.

Schon entlang der angrenzenden Straßen gilt eine andere Marktsituation. So vielfältig die Wohnangebote sind, so vielfältig ist auch die Preisstruktur – je nach Lage und Zustand der einzelnen Immobilie. Es gibt eine Altstadt, deren Häuser sich rund um die älteste Kirche der Stadt gruppieren. Im gesamten Umfeld der Fußgängerzone mischen sich Häuser der Gründerzeit mit Gebäuden aus allen folgenden Jahrzehnten.

Auf der anderen Seite des Sauerfeldes liegt eine der besten Wohnlagen der Stadt. Letztlich gilt zwar auch dort, dass über den Wert einer jeden Immobilie je nach Alter und Zustand im Einzelfall entschieden wird, aber zwischen der Straße Am Ramsberg und der Freiherr-vom-Stein-Straße steht nicht nur ein Schmuckstück. Alte, oft denkmalgeschützte Fabrikantenvillen bieten nicht nur Wohnraum, sondern auch Raum für Praxen und Kanzleien. An der Philipstraße, wo sich noch vor fast 25 Jahren das städtische Krankenhaus befand, stehen heute eine ganze Reihe Mehrfamilienhäuser. Noch nicht endgültig entschieden ist über die Zukunft des Geländes der daran angrenzenden ehemaligen Kinderklinik, die erst kürzlich ins Klinikum Hellersen umzog.

Die andere Seite der Freiherr-vom-Stein-Straße, beginnend mit dem alten, denkmalgeschützten Amtsgericht, besteht vorwiegend aus einfachen und mittleren Wohnlagen. Dort ist der Migrantenanteil deutlich höher als auf der anderen Seite. Für Makler Daniel Naumann hat aber gerade dieser Bereich mit seiner Mischung an Häusern, die vor und nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurden, seinen besonderen Reiz. Aktuell herrscht im Bereich von Mehrfamilienhäusern eine rege Bautätigkeit: Die Stadt reagiert auf den demographischen Wandel mit der Errichtung barrierefreier Wohnungen, beziehungsweise Wohnprojekten für Senioren.

Nicht weit weg von den Innenstadtlagen, nur durch die eine weitere Hauptverkehrstraße getrennt, gibt es noch eine weitere gute bis sehr gute Wohnlage. Das ist der Bereich rund um die Straße Am Hundebrink, an der die Berglandklinik, eine Fachklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, liegt.

Makler prognostizieren für Immobilien in der Innenstadt leicht sinkende Kaufpreise. Mieten, so schätzen die Experten, werden aber auf ihrem derzeitigen Niveau bleiben.

Wehberg

Die besten Wohnlagen in Lüdenscheid – Wehberg

Reihenhäuser, zum Teil als Flachdach-Bungalows, auf der einen, Mehrfamilienhäuser auf der anderen Seite: Das sind die entscheidenden Merkmale des Wohngebietes Wehberg. Ergänzt wird das ganze durch die eher individuelle Bauweise im Bereich der Straße Am Weiten Blick. Auch der Wehberg ist eins der beliebten Stadtviertel, das sich durch besonders standorttreue Anwohner auszeichnet. Dass sich auch bei Wohnlagen über Geschmack streiten lässt, fällt Michael Bunzel vom Immobiliencenter der Sparkasse besonders im Bezug auf den Wehberg auf. Für ihn persönlich ist die Beliebtheit des Viertels „ein bisschen unverständlich“. Makler Michael Bruchhage erklärt das unter anderen mit der Nähe zur Innenstadt – Busse verkehren regelmäßig – und der guten Infrastruktur. Ein Supermarkt nebst Getränkemarkt gibt es im Viertel, ein kleines Zentrum mit Gaststätte, Imbiss, einigen Geschäften und Dienstleistern liegt in der Nähe der beiden Schulen, der Grundschule und der Adolf-Reichwein-Gesamtschule. Auch zwei Kindergärten sind dort.

Dennoch weist Makler Daniel Naumann darauf hin, dass viele der Wehberger Grundstücke der Reihenhäuser auf Erbpachtbasis bebaut wurden. Je näher das Ende der Laufzeit der Verträge rückt – aktuell sind es wohl noch rund 40 Jahre -, desto mehr werde sich das auf die Nachfrage und die Immobilienpreise auswirken, glaubt Naumann. Schließlich müsse sich jeder Käufer darauf gefasst machen, entweder neu über den Pachtzins zu verhandeln oder das Grundstück zu einem späteren Zeitpunkt, quasi nachträglich, zu erwerben.

Erst jüngst wurden am Wehberg zwei neue Mehrfamilienhäuser mit Eigentumswohnungen der gehobenen Preisklasse gebaut. Darüber hinaus gibt es gerade auch bei Wohnungen ein breites Angebot – ob und was zu welchen Preisen sich dabei für Kauf- oder Mietinteressenten findet, hänge sehr von den individuellen Ansprüchen ab, betonen Michael Bruchhage und Verena Halfmann. Auch bei den Häusern sind die Preise stark vom jeweiligen Zustand abhängig und können daher im Viertel durchaus variieren.
Makler rechnen damit, dass die Immobilienpreise in den kommenden Monaten leicht sinken werden.

Buckesfeld/Othlinghausen

Die besten Wohnlagen in Lüdenscheid – Buckesfeld/Othlinghausen

„Lüdenscheids schönstes Wohngebiet“, sagt Immobilienmakler Michael Bruchhage über Buckesfeld und das daran angrenzende ehemalige Dorf Othlinghausen. Letzteres wurde vor allem in den 90er Jahren zum Wohngebiet ausgebaut. Bruchhage lobt die „sehr gute Infrastruktur“, die „hervorragenden Einkaufsmöglichkeiten“ und die „Top-Busverbindungen“. Für ihn ist ganz klar: „Familien mögen diese Wohnlage.“ Auch Hans-Walter Gilles, der sein Büro an der Haydnstraße, also mitten in dem auch als Musikantenviertel bekannten Gebiet hat, schätzt das Viertel. Unter anderem deshalb, weil er innerhalb kürzester Zeit Wiesen- und Waldflächen erreicht, die Othlinghausen begrenzen und ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen im nordwestlichen Bereich Lüdenscheids ermöglichen. Auf der anderen Seite liegt die Kreisverwaltung in unmittelbarer Nähe. Auch zum Stadtzentrum ist es nicht weit. Busse dorthin verkehren in regelmäßigen, kurzen Abständen.

Für das Viertel sprechen die im Vergleich zu den absoluten Toplagen der Stadt moderateren Immobilien-Preise. Wie in den meisten Stadtvierteln gibt es auch hier eine breite Struktur des Angebots, angefangen von eher einfachen Mietwohnungen, beispielsweise im Bereich der Straße Unterm Freihof, bis hin zu anspruchsvollen Eigenheimen oder Eigentumswohnungen, vor allem in den neueren Bereichen Zum Schierey, Orff- oder Hindemithstraße. Erste Siedlungshäuser sind am Buckesfeld in der Nachkriegszeit entstanden. In den 1960er- und 70er-Jahren wurde das Wohngebiet ausgeweitet.

Vor rund 15 Jahren begann die jüngste Ausbauphase nach Abzug der belgischen Garnison. Seitdem ist rund um die ehemalige Kaserne ein kleines Zentrum entstanden, das unter anderen mit drei Supermärkten, Getränkemarkt, Bank, Zeitschriftenladen mit Postagentur, Friseur, Eiscafé, Restaurant und Arztpraxen einen wesentlichen Beitrag zur guten Infrastruktur des Viertels leistet. Ein weiteres, älteres Zentrum mit einem Bäcker und einer Gaststätte gibt es an der Buswendestelle an der Schubertstraße, wo sich auch die Grundschule befindet. Daneben gibt es mehrere Kindergärten, eine Realschule sowie zwei Berufskollegs. Derzeit wird im Stadtrat über die Einrichtung eines Jugendzentrums für das Stadtviertel diskutiert. Spielplätze und Sporthallen (bei den Schulen) sind bereits vorhanden. In Othlinghausen ist heute noch ein wenig vom alten dörflichen Charakter zu erkennen.

Makler gehen in den kommenden zwölf Monaten von leicht steigenden Preisen für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen aus. Mieten werden voraussichtlich gleich hoch bleiben.

Honsel/Eichholz

Die besten Wohnlagen in Lüdenscheid – Honsel/Eicholz

„Eine gefragte Ecke für Durchschnittsverdiener, in der Angebot und Nachfrage für Immobilien gut aufeinander passen“, so gruppiert Makler Daniel Naumann den Bereich Honsel / Eichholz ein. Vor allen zwischen den 50er- und 70er-Jahre wurde viel gebaut – Mehrfamilienhäuser kommen genauso vor wie Einfamilienhäuser, außerdem treffen sich dort einfache, mittlere und gute Wohnlagen. Vor allem der Bereich Reinerzer Ring und Waldenburger Weg gehört zu den guten Lagen. Die für Lüdenscheid typische Hanglage ermöglicht einen guten Blick „ins Grüne“ rund um die Stadt. Natur gibt es aber auch direkt im Viertel dank einer Kleingartenanlage im Eichholz und einer Parkfläche am Honseler Bruch, in der auch der Lüdenscheider Imkerverein sein Domizil hat.

In Innenstadtnähe dominiert die Wohnbebauung. An den äußeren Rändern, in Richtung Tallage, liegen aber auch einige Gewerbeflächen, was nicht zuletzt der Nähe zur Anschlussstelle Lüdenscheid der A45 geschuldet ist. Hier haben sich produzierendes Gewerbe und Autohändler mit angeschlossenen Werkstätten angesiedelt. Die Zufahrt erfolgt in der Regel über die Bräuckenstraße, die eine Grenze zwischen dem Honsel und der Kalve bildet. Die Kalve erstreckt sich über den gegenüberliegenden Hügel und beginnt ebenfalls in Richtung Tal mit einem Gewerbegebiet.

Bäckereien und Supermärkte an beiden Rändern des Viertels gewährleisten die Versorgung vor Ort. Familien freuen sich über Kindergärten, Grundschule, Albert-Schweitzer-Hauptschule im Viertel sowie das Bergstadt-Gymnasium in der Nähe. Sport- und Tennisplätze, regelmäßige Busverbindungen zum Zentrum und die Nähe zur Autobahn sind weitere Aspekte, die den Bereich Eicholz/Honsel attraktiv machen. Für Senioren gibt es neben dem Karl-Reeber-Seniorenzentrum das Haus Derhämme mit seniorengerechten Wohnungen. Ebenfalls im Viertel befindet sich ein Heim für Jugendliche Diabetiker.

Einfamilienhäuser gibt es ab 120.000 Euro. Für Eigentumswohnungen müssen Interessierte mit bis zu 1200 Euro rechnen. Die Preise werden in den kommenden Monaten wohl stabil bleiben.

Vogelberg

Die besten Wohnlagen in Lüdenscheid – Vogelberg

Es gibt zwar auch einen älteren Bereich am Vogelberg, aber aktuell im Gespräch ist das Gebiet vor allem durch die Neubaugebiete Vogelberg 1 und 2. Der erste Teil ist inzwischen komplett mit Mehrfamilien- und Einfamilienhäusern erschlossen. Sie gehören zu den derzeit beliebtesten Immobilien der Stadt. Im Bereich Vogelberg 2 gibt es noch Baugrundstücke, einige davon auch mit besonderen Fördermöglichkeiten für Familien mit Kindern. Mehrere Firmen bieten derzeit noch Grundstücke an, beispielsweise im Bereich Kirchhahn. Generell ist die Nachfrage für Baugrundstücke in Lüdenscheid nicht sehr hoch. Laut Statistik des Gutachterausschusses für Grundstückswerte wurden 2008 im ganzen Stadtgebiet 19 Baugrundstücke verkauft.

Für den Bereich Vogelberg ist die Parksituation ein wichtiges Thema. Viel kritisiert wurden die wenigen Parkmöglichkeiten entlang der Straßen im Gebiet Vogelberg 1. Entsprechend haben die Stadtplaner zugesagt, darauf beim Endausbau der Straßen in Vogelberg 2 zu achten. Noch gibt es dort Baustraßen. Der Vogelberg grenzt an Wiesen und Wäldern. Nicht weit entfernt, auch fußläufig zu erreichen, ist die Fuelbecker Talsperre, die bereits auf Altenaer Stadtgebiet liegt, aber von vielen Lüdenscheidern als Naherholungsgebiet vor allem für Spaziergänge und als Joggingstrecke genutzt wird.

Im Zuge der Erschließung des Vogelbergs als Neubaugebiet gerade für junge Familien wurde auch eine Grundschule errichtet. Einer von zwei Kindergärten im Viertel grenzt direkt daran an. Für das neue Kindergartenjahr wird dort die Betreuung um eine Gruppe für Unter-Drei-Jährige erweitert. Ein Spielplatz am Vogelberg ist angenehm schattig unter Bäumen gelegen. An der Zufahrt zum Gebiet über den Vogelberger Weg wird derzeit ein Supermarkt errichtet, außerdem gibt es dort eine kleine Parkanlage mit Teich. Weitere Supermärkte finden sich zwar nicht unmittelbar im Viertel, aber doch in relativer Nähe. Auch zur Innenstadt ist es nicht sehr weit.

Auch für Vogelberg rechnen Makler in den kommenden zwölf Monaten mit konstanten Preisen und Mieten.

Bierbaum/Hellersen

Die besten Wohnlagen in Lüdenscheid – Hellersen/Piepersloh/Bierbaum

Im äußersten Lüdenscheider Süden erstrecken sich zu beiden Seiten der Herscheider Landstraße, die von der Autobahnanschlussstelle Lüdenscheid-Süd in die Stadt führt, die Stadtteile Bierbaum (links) sowie Piepersloh und Hellersen (rechts). Der Bereich gehört zu den beliebtesten Wohnbezirken der Stadt. Der Bierbaum wurde ab den 50er-Jahren mit typischen Siedlungshäusern bebaut. Entsprechend gibt es in erster Linie Einfamilienhäuser, zum Teil als Doppelhäuser, mit recht großen Grundstücken. Inzwischen wurden viele von ihnen baulich verändert, einige auch mit Solaranlagen ausgestattet. Die Straßen führen ringförmig um den Hügel herum. Kirche, Kindergarten und Grundschule bilden das Zentrum. Viele, die in Bierbaum aufgewachsen sind, haben sich auch als Erwachsene dort niedergelassen oder sind dem Ortsteil zumindest verbunden geblieben, in dem sie beispielsweise weiter im Sportverein aktiv sind.

Der Bereich Piepersloh, der parallel zur Herscheider Landstraße verläuft, zeichnet sich durch höchst unterschiedliche Einfamilienhäuser aus. Hier gibt es zwei Restaurants, einen Spielplatz und das Feuerwehrgerätehaus des Löschzuges Homert.

Hellersen wird im Norden durch die Paulmannshöher Straße begrenzt. Dort liegen sowohl das Klinikum Hellersen, das nach eigenen Angaben das größte Krankenhaus im südwestfälischen Raum und Lehrkrankenhaus der Universität Bonn ist, sowie die Sportklinik Hellersen, in der sich Leistungssportler aus ganz Deutschland behandeln lassen. Unterhalb des Klinikums bis ins Tal und auf der gegenüberliegenden Seite wieder hinauf zur Herscheider Landstraße erstreckt sich das Wohngebiet Hellersen. Es wurde in den 80er- und 90er-Jahren mit Mehr- und Einfamilienhäusern extrem ausgebaut. Hier finde fast jeder etwas für seine Bedürfnisse, sagt Maklerin Verena Halfmann. Der Weg in die Innenstadt ist nicht weit. Allerdings kann die Herscheider Landstraße vor allem stadteinwärts auch zum Nadelöhr werden, in das sich auch die regelmäßig verkehrenden Busse einreihen müssen.
Immobilienpreise und Mieten werden voraussichtlich konstant bleiben.

Kalve/Leifringhausen

Die besten Wohnlagen in Lüdenscheid – Kalve/Leifringhausen

Wer in den Ortsteil Leifringhausen möchte, durchquert in der Regel zuerst die Kalve. Trotz der relativen Nähe zum Stadtzentrum und zum Klinikum, leben die Anwohner in absoluter Stadtrandlage. Leifringhausen hat – von Landwirtschaft und Wäldern umgeben – den Charakter eines kleinen Dorfes. Vom oberen Rand der Kalve geht der Blick über Wiesen und Wälder – und die Autobahnbrücke. In die andere Richtung hat man eine recht gute Sicht über den Südwesten der Stadt. Auf dieser Seite wird die Kalve von einem Gewerbegebiet begrenzt.

Wie in den meisten anderen Bezirken der Stadt stehen auch auf der Kalve und in Leifringhausen höchst unterschiedliche Wohnimmobilien. Von eher einfachen Mietwohnungen – am unteren Rand des Bereichs gibt es auch einige städtische Unterkünfte für Wohnungslose – bis hin zu Bungalows und Einfamilienhäusern verschiedener Baujahre. Im Schnitt gilt: Je weiter man die Kalve hinauf fährt, desto besser wird die Wohnlage. Das ist nicht zuletzt der Stadtrandlage und der Aussicht geschuldet. Einkaufsmöglichkeiten gibt es direkt im Viertel kaum, in Leifringhausen gibt es aber landwirtschaftliche Erzeugnisse, in der Kalve eine Metzgerei, doch die Supermärkte im Bereich Honsel/Bräuckenstraße sind nicht weit entfernt. Eine Grundschule, an der der Migrantenanteil der Schüler sehr hoch ist, ein Jugendzentrum, zwei Kindertagesstätte, eine davon zum Familienzentrum ausgeweitet, sind vorhanden, ebenso ein Hotel mit Restaurant und ein Sportpark.

Auch hier rechnen Makler mit leicht sinkenden Immobilienpreisen in den kommenden Monaten bei gleichbleibenden Mieten.

Oeneking/Stüttinghausen

Die besten Wohnlagen in Lüdenscheid – Oeneking/Stüttinghausen

Wer Lüdenscheider nach den besten Wohnlagen der Stadt fragt, bekommt meist als erste Antwort: Oeneking und Stüttinghausen. Die Viertel gehören zu den „bevorzugtesten und teuersten Wohngebieten“, sagt Immobilienmaklerin Verena Halfmann. Besonders hoch ist das Preisniveau beispielsweise am Oenekinger Weg, entlang der Teutonenstraße oder an der Stüttinghauser Ringstraße. Aber generell entscheiden auch hier Alter und Zustand über den endgültigen Preis der Immobilien. Absolute Toppreise werden derzeit für neue Eigentumswohnungen in Niedrigenergiehäusern erzielt.

Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich das Stadtgebiet in diesen westlichen Bereich ausgeweitet. Heute ist der ältere Teil der Parkstraße eine schattige Allee mit vielen Villen. An der Nordseite der Straße schließt sich der Stadtpark an. Da die Parkstraße aber auch oft als Durchgangsstraße zum Ortsteil Brügge genutzt wird, ist sie nicht nur eine reine Anliegerstraße. Tempo-30-Zonen Im Bereich eines Seniorenheims und der beiden Schulen, einer Grund- und einer Hauptschule, sollen den Verkehr bremsen. Außerdem gibt es inzwischen mit der Lösenbacher Landstraße auf der anderen Seite des Stadtparks eine weitere, verkehrsgünstig ausgebaute Verbindung nach Brügge.

Südlich der Parkstraße haben sich zunächst der Oeneking und dann weiter das Gebiet Stüttinghausen entwickelt. Während im Süden Reihenhäuser mit Flachdächern im Bungalowstil das Bild dominieren, gilt für das gesamte Gebiet der Trend zu individuell gestalteten Bauten. Neben einigen wenigen Mehrfamilienhäusern prägen Einfamilienhäuser das Bild. Einkaufsmöglichkeiten bietet das Viertel wenig. In der Nähe des Seniorenheims Oeneking an der Harlingerstraße, dem zweiten im Viertel, gibt es einen Metzger und eine Bank. Aber das sei wegen der Nähe zur Innenstadt kein Nachteil, betont Verena Halfmann, so seien Supermärkte und Drogerie vom Oeneking aus durchaus zu Fuß zu erreichen. Auch Kindergärten gibt es sowohl im Oeneking als auch in Stüttinghausen.
In den kommenden Monaten werden Preise und Mieten im Viertel voraussichtlich konstant bleiben.

capital.de, 31.01.2017
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