FintechWer ist der neue Fintech-Fonds mit N26 und Penta im Portfolio?

Fondsgründer Laurent Hengesch.PR

Auch PR-Agenturen haben in den vergangenen Jahren am Start-up-Boom gut verdient. Deutsche Wagniskapitalgeber – traditionell eher verschwiegen – mussten plötzlich die Öffentlichkeit suchen und beauftragten Firmen wie Piabo oder Hering Schuppner. Sie polierten ihre Webseiten auf, suchten den Medienkontakt und die Auftritte. Zwangsläufig, denn der Wettbewerb unter den Geldgebern ist größer geworden. Viele der Finanzierungsrunden sind umkämpft.

Laurent Hengesch ist einen anderen Weg gegangen. Mit seinem 2019 gegründeten Fonds hielt er sich bislang im Hintergrund und wählte zudem einen eher ungewöhnlichen Namen: Ilavska Vuillermoz Capital. „Am Ende ist es egal, wie du deine Firma nennst“, sagt der sonst verschwiegene Geldgeber. „Den Namen von Warren Buffetts Unternehmen oder Häagen-Dazs kann auch niemand aussprechen.“ Die Firma hätten er und sein Mitgründer nach ihren Großmüttern benannt, die Vorbilder für sie waren.

Zwei Jahre nach dem Start ist Ilavska Vuillermoz Capital bereits an mehreren deutschen Start-ups beteiligt. Bei der letzten Finanzierungsrunde der Smartphonebank N26 – als Swarowski und Earlybird etwa 30 Mio. Euro investierten – war auch der Luxemburger Fonds mit einem einstelligen Millionenbetrag dabei. Hierzulande will Hengesch bei weiteren Fintech-Deals Fuß fassen, dabei stehen etwa 50 Finanz- und Versicherungs-Start-ups auf seiner Liste, in die er potentiell investieren würde.

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