UmfrageDas sind die guten Vorsätze der Deutschen

Eine Familie mit zwei Kindern macht Rast bei einer Bergwanderung
Mehr Zeit mit der Familie: Der Wunsch gehört zu den Klassikern unter den guten VorsätzenPixabay

Im Einklang mit sich und der Umwelt zu leben wird für die Deutschen 2020 besonders wichtig. Darauf deutet eine Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK hin. Sie hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa nach den guten Vorsätzen der Bundesbürger fragen lassen. Dafür wurden den Angaben zufolge vom 11. November bis 2. Dezember 2019 repräsentativ ausgewählte Teilnehmer befragt.

Gute Vorsätze 2020

Gleich drei Ziele für das neue Jahr teilen sich die Spitzenposition. Fast zwei von drei Befragten (64 Prozent) möchte im neuen Jahr laut DAK Stress vermeiden oder abbauen. Ebenso viele Teilnehmer nehmen sich fest vor, mehr Zeit mit der Familie oder Freunden zu verbringen. Auf Platz eins der guten Vorsätze schaffte es zudem der Plan, 2020 mehr für den Umwelt- beziehungsweise Klimaschutz zu tun.

Mit deutlichem Abstand kam auf Platz vier der Klassiker „mehr Bewegung / Sport“. Dazu bekannten sich kurz vor dem Jahreswechsel 56 Prozent. Den fünften Rang teilten sich die Vorsätze „mehr Zeit für mich selbst“ und „gesünder ernähren“ mit jeweils 53 Prozent. Auf den Plätzen folgten:

  1. Abnehmen (36 Prozent)
  2. Sparsamer sein (31 Prozent)
  3. Weniger Handy, Computer, Internet (27 Prozent)
  4. Weniger fernsehen (20 Prozent)
  5. Weniger Alkohol trinken (15 Prozent)
  6. Rauchen aufgeben (11 Prozent)

Klimaschutz bei Jung und Alt

Besonders ausgeprägt ist der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit laut DAK bei den Jüngeren mit 69 Prozent. Sie sind zudem stark darauf bedacht, 2020 häufiger mal offline zu sein (47 Prozent). Umweltschutz war bei den Befragten ab 60 Jahren sogar der wichtigste gute Vorsatz (60 Prozent).

Die Umfrage ergab teilweise deutliche Unterschiede zwischen den Jahreszielen bei Männern und Frauen. Erstere wollen stärker auf Alkohol verzichten (17 Prozent statt 13 Prozent). Dafür sind Frauen 2020 besonders darauf bedacht, sich mehr Zeit für sich selbst zu nehmen (58 Prozent statt 49 Prozent).