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Immobilienpreise und Mietspiegel: Reutlingen-Reutlingen

Immobilien- und Mietpreise in Reutlingen-Reutlingen

Der Immobilienmarkt in Reutlingen-Reutlingen

Stadtrandlage – Die besten Wohnlagen in Reutlingen

Der Mittelstand der Region floriert wieder. Die Stadt an der Schwäbischen Alb zieht Neubürger an wie lange nicht. Im Zentrum gibt es längst nicht mehr genug Platz. Viele landen schließlich in den Außenbezirken.
Reutlingen rüstet auf: Anfang 2013 wird die neue Stadthalle eingeweiht. Schon jetzt nimmt der Entwurf des Schweizer Stararchitekten Max Dudler in der Altstadt Gestalt an. Um das Kulturzentrum herum entsteht ein schicker Park mit 130 Japanischen Schnurbäumen. Ein Hotel soll auch noch gebaut werden. Mit der Neugestaltung des alten Bruderhausgeländes gönnt sich die Stadt eine weitere Frischzellenkur: die Sanierung der historischen Altstadt. Mehr als 25 Mio. Euro fließen im Zuge der bereits 2005 beschlossenen Maßnahmen in die private Altbaumodernisierung. Für Oberbürgermeisterin Barbara Bosch ist das Ziel klar: „So entstanden und entstehen neue attrak­tive Wohnmöglichkeiten in der Altstadt, die auf dem Wohnungsmarkt besonders begehrt sind.“

Doch das klingt besser, als es ist. Am Ende sind es nur vereinzelte Objekte wie etwa drei kleine Häuschen in der Unteren Weibermarktstraße mit charmanten Dachgeschossapartments, die tatsächlich neuen Wohnraum bringen.

Die Nachfrage nach zentrumsnahen Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäusern ist groß, nach einigen schwachen Jahren laufen die Geschäfte der vielen Mittelständler vor Ort wieder glänzend, die Stadt zieht Arbeitskräfte an. Nachwirkungen der Konjunkturdelle sind – glaubt man den Maklern – auf dem Immobilienmarkt ohnehin nicht zu spüren. Es sei viel „altes Kapital“ im Umlauf, ist zu hören. Selbst manch kleiner Angestellter habe beachtliche Summen angespart und investiere jetzt in Immobilien.

Die Statistik spricht für sich: Im vergangenen Jahr wurden 1238 Kaufverträge für Häuser und Eigentumswohnungen in der Stadt abgeschlossen, so viele wie seit 2005 nicht mehr. Mehr als 240 Mio. Euro wurden nach Auskunft des städtischen Gutachterausschusses umgesetzt, ein Plus von neun Prozent im Vergleich zu 2010.

Ganz oben auf der Liste der Kauf­interessenten: Neubauwohnungen am No­belhang Achalm mit entsprechender Ausstattung sowie die übrigen Zentrumsviertel Lerchenbuckel, Georgenberg und Oststadt mit ihren üppigen Altbauten.

Allerdings kommen hier nur selten Objekte auf den Markt, und wenn dann eher in der höherpreisigen Liga. Vielen Neu-Reutlingern bleibt nur die Suche ­einige Kilometer vom Zentrum entfernt, in Stadtteilen wie Mittelstadt, Oferdingen, Altenburg oder Gönningen, die alle ein bisschen dörflich daherkommen, aber immerhin verkehrstechnisch gut angebunden sind. Immobilien sind dort im Schnitt etwas günstiger. Häuser, wenn auch sanierungsbedürftig, gibt es für 200.000 Euro, Eigentumswohnungen für 1500 bis 2000 Euro pro Quadratmeter.

In der City gibt es in dieser Preisklasse allenfalls so etwas wie die Reihenhaussiedlung an der Römerschanze, wo man noch das eine oder andere (unrenovierte) Häuschen aus den 50er-Jahren für 100.000 bis 120.000 Euro finden kann. Nachteil: Die Wohnraumgröße endet bei 100 Quadratmetern.

Sonst heißt wohnen im Zentrum aber: teuer. Die Schallgrenze beziffert Frank Bauknecht von der Immobilienvermittlung der Kreissparkasse Reutlingen auf 450.000 Euro. Wer ab dieser Größenordnung suche, der könne „auf ein besseres Angebot zurückgreifen, auch in den zentrumsnahen Wohngebieten“.

Stadtplaner, Investoren und Makler sehen die einzige Chance in Nachverdichtungen. Über 60 Hektar hat die Stadt in Zentrum und Bezirken bereits überplant, fast überall entstanden auch Wohnungen. Neuestes Projekt: das Gelände der „City Nord“. Auf dem rund 30 Hektar großen früheren Gewerbeareal zwischen Hauptbahnhof, Altstadt und Oststadt soll ein neues Cityquartier entstehen, mit Wohnungen für rund 1000 Menschen und Büro- und Handelsflächen. Christoph Landgraf von der gleichnamigen Makleragentur hofft, dass Gewerbe­betriebe aus der Oststadt dorthin ziehen – und damit in der Oststadt selbst Platz ­machen für Wohnflächen.

capital.de, 31.01.2017
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