Western von gestern Wie die japanischen Autobauer auf den deutschen Markt drängten

Schickes Auto, viel Skepsis: Sōichirō Honda in Deutschland
Schickes Auto, viel Skepsis: Sōichirō Honda in Deutschland
© Jindrich Novotny
Chinas Autobauer wollen nach Europa. Wiederholt sich die Geschichte? Als japanische Autos nach Deutschland kamen, wurden sie erst belächelt. Dann folgte in der Branche nackte Angst

Die Kulisse hätte kaum deutscher sein können: Sōichirō Honda, genialer Gründer der gleichnamigen Marke, charterte 1963 ein Rheinschiff bei Koblenz, um Deutschen japanische Autos näherzubringen. Mitgebracht hatte er ein flinkes Cabrio. Die Geladenen lächelten über das Auto: Der S500 trieb die Hinterräder über Ketten an, die durch ein Ölbad liefen. So sei es, wenn eine Motorradfirma Autos bauen wollte, hieß es.

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