RankingDas sind die größten Private-Equity-Firmen

Niedrigzinsen, Handelskrieg und schwankende Aktienkurse konnten Private-Equity-Firmen auch in 2019 nicht viel anhaben. Ganz im Gegenteil: Im vergangenen Jahr warb die Branche rund 894 Mrd. US-Dollar Kapital ein, heißt es im „Global Private Equity Report 2020“ der Unternehmensberatung Bain Company. Das sei der zweithöchste Wert nach 2017.

Um das eingesammelte Kapital gewinnbringend einzusetzen, gerieten im vergangenen Jahr vor allem  Tech-Firmen und Start-ups in den Blick der Finanzinvestoren. Laut dem Magazin „Private Equity International“ (PEI) setzten viele Private-Equity-Firmen außerdem stärker auf eine möglichst Breite Palette an Firmen, in die sie investieren. Aber auch deutsche Unternehmen weckten 2019 das Interesse der Branche. Neben Medienunternehmen wie Axel Springer gerieten zuletzt auch Sparten von Bosch und Thyssenkrupp ins Visier.

Wie es um Private Equity steht und wie es für die Branche weitergeht, darum geht es auch in dieser Woche bei der „Superreturn“. Die Konferenz in Berlin gilt als das Jahrestreffen für Finanzinvestoren und Firmenjäger weltweit. In diesem Jahr werden rund 3000 Teilnehmer erwartet. Immer wieder ist die Konferenz aber auch ein Kräftemessen für das Fundraising der Private-Equity-Firmen, frei nach dem Motto: Wer sammelt das meiste Geld für spätere Investitionen ein?

Das PEI300-Ranking hat die Aktivitäten der Branche im Blick und ermittelt jedes Jahr, wer in den vergangenen fünf Jahren das meiste Kapital eingesammelt hat. Da gibt es auch einige Überraschungen.

Das sind die größten Private-Equity-Firmen:

 


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