Beste Arbeitgeber Alfred Ritter - Vitalprogramm für die Belegschaft

Ritter Sport - die Schokoladenmarke mit der markenrechtlich geschützten Knick-Öffnung
Ritter Sport - die Schokoladenmarke mit der markenrechtlich geschützten Knick-Öffnung
© IMAGO / CHROMORANGE
Wer bietet die besten Karrierechancen? Wer engagiert sich für seine Angestellten? Auf der Suche nach den „Attraktivsten Arbeitgebern der Stadt“ hat Statista Tausende Arbeitnehmer befragt und gemeinsam mit Capital die Sieger gekürt. Einer davon: Die Alfred Ritter GmbH

Die Alfred Ritter GmbH dürfte vielen vor allem durch ihre quadratischen Schokoladen bekannt sein. Die Marke Ritter Sport des schwäbischen Süßwarenhersteller hat Tradition: Seit 1912 produziert das Familienunternehmen schon Schokolade, erst in Stuttgart, ab 1930 im 20 Kilometer entfernten Waldenbuch. Heute führt die Enkelgeneration der Ritter-Gründer das Unternehmen, beschäftigt rund 1550 Mitarbeiter, und verkauft die Schokolade in rund 103 Länder – dabei wird jede Tafel in Waldenbuch hergestellt.

Als Arbeitgeber und Ausbilder ist Alfred Ritter in der Region hochgeschätzt. Neben der Auszeichnung zum attraktivsten Arbeitgeber durch Capital und Statista in 2020, gab es für den Süßwarenhersteller in 2018 den „Great Place to Work Award“. Für seine Mitarbeiter hat das Unternehmen 2014 ein eigenes Programm „Ritter Life Balance“ aufgesetzt, das von eigenen Kitaplätzen in Waldenbuch und einem Ferienprogramm für Kinder von Mitarbeitern, über Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen zusammen mit der Diakonie Schönbuch, bis hin zu einem eigenen „Vitalprogramm“ mit Massagen, Rückenschulungen und Workouts mit einem Personal Trainer reicht.

Soziale Projekte der Azubis

Gleichzeitig setzt der Süßwarenhersteller auch auf soziale Verantwortung und schreibt die auch bei seinen Mitarbeitern groß. Beschäftigte können sich bis zu zwei Tage für ihr Ehrenamt freistellen lassen. Für Azubis ist das soziale Engagement Teil der Ausbildung. Für jeden Jahrgang gilt es, ein Projekt zu organisieren, wie eine Kinder-Olympiade für Geflüchtete oder ein Spielenachmittag im Altenheim.

Doch auch im Ablauf ist die Lehre bei Alfred Ritter besonders: Weil das Unternehmen nur an einem Standort produziert, können auszubildende im sogenannten „Ritter-Jahr“ in alle Bereiche der Wertschöpfung hineinschnuppern – ungeachtet ihres eigenen Schwerpunkts. Bei der Abschlussprüfung ist schließlich Kreativität gefragt. Dann nämlich kreiert jeder und jede seine eigene Schokoladensorte – und die gelungenste geht dann sogar in Produktion.

Für das Ranking „Attraktivste Arbeitgeber der Stadt“ hat Statista 3.200 Arbeitgeber aus 25 Städten ausgewählt – und die Arbeitnehmer vor Ort abstimmen lassen. Rund 14.500 Arbeitnehmer, die entweder in den jeweiligen Städten oder in einem Umkreis von 25 Kilometern wohnen, haben im April und Mai 2021 an der Befragung teilgenommen. Sie bewerteten dabei nicht nur ihren eigenen Arbeitgeber, sondern konnten auch Bewertungen für andere lokale Firmen abgeben. Die Befragten beurteilten auch, ob Unternehmen am Standort sowohl wirtschaftlich als auch für gemeinnützige Zwecke aktiv sind – und ob sie gegenüber den eigenen Mitarbeitern und Geschäftspartnern sozial verantwortlich handeln. Die kompletten Ergebnisse finden Sie hier.


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