Lagebericht-PodcastMini-Häuser im Trend: Für wen sich Tiny Houses lohnen

Blick ins Innere eines Tiny House in den NiederlandenIMAGO / Hollandse Hoogte

Die eigenen vier Wände, nur viel kleiner – in Deutschland nimmt das Interesse an Tiny Houses zu. Unabhängigkeit und Freiheit seien den Menschen in der Pandemie wichtiger geworden, sagt Peter Hettenbach, Gründer des iib Immobilieninstituts und einer der Hosts des neuen Capital-Immobilienpodcasts „Lagebericht“. Das sehe man auch daran, „wie stark der Markt bei Wohnmobilen und Wohnwagen gestiegen ist“. Es gebe „eine zunehmende Menge an Leuten, die sich das dauerhaft vorstellen können“.

Das Leben in einem Tiny House werde oft mit dem Thema Minimalismus verbunden, sagt Co-Host Katarina Ivankovic: „Es ist eine sehr reduzierte Lebensweise.“ Sie sei fasziniert von kreativen Stauraum- und Platzsparideen.

Tiny Houses kämen aber nicht für jeden in Frage. Er würde es „am ehesten mit Dauercamping vergleichen“, sagt Hettenbach. „Als Pärchen, wenn man sich sehr lieb hat, geht das noch.“ Aber fürs Homeoffice sei es keine ideale Situation.

Tiny Houses seien in Mode, sagt Hettenbach – ob es ein echter Trend werde, könne nur die Zeit beantworten. Klar sei aber: „Wenn ich 50 Jahre zurückgehe, war mit ‚tiny‘ vielleicht eine Sardinenbüchse gemeint, aber nicht das neue Zuhause.“

Im Podcast geht es auch um die Schwierigkeiten, die die Projekte mit sich bringen – vor allem die die rechtlichen Vorgaben in Deutschland. Zuerst müsse man sich mit dem Baurecht und dem Flächennutzungsplan auseinandersetzen – „ein langwieriger Prozess“.

Hören Sie außerdem in der zweiten Folge des „Lageberichts“:

  • Ob sich Tiny Houses finanziell gegenüber Einfamilienhäusern lohnen
  • Welcher Typ man sein muss, um in einem Tiny House wohnen zu wollen
  • Wie man in Deutschland ein Tiny House bekommt

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