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Lagebericht Wie Immobilien für Geldwäsche genutzt werden

Der Immobilienmarkt ist unlängst ein beliebtes Ziel für Geldwäsche
Der Immobilienmarkt ist unlängst ein beliebtes Ziel für Geldwäsche
© IMAGO / Michael Gstettenbauer
Wer das Wort „Geldwäsche“ hört, denkt an geheime Konten, Sporttaschen voll Bargeld und Transaktionen in ferne Länder. Immer wieder investieren Kriminelle ihr Geld aber auch in Immobilien. Wie sie dabei vorgehen, thematisiert die neue Folge des „Lagebericht“

Gebrauchtwagen, Schmuck und Kunst gelten unter Kriminellen als beliebte Kaufobjekte, um schmutziges Geld aus illegalen Geschäft reinzuwaschen. Längst sind aber auch Immobilien ein beliebtes Ziel für Geldwäsche.

Mindestens 15 Mrd. Euro lassen Kriminelle jedes Jahr in Wohnungen, Häuser und Gebäude fließen, schätzt die Organisation Transparency International – „Das sind so 30.000 bis 40.000 Wohnungen, die da betroffen wären“, schätzt „Lagebericht“-Host und Immobilienexperte Peter Hettenbach.

Zwei Entwicklungen haben in den vergangenen Jahrzehnten dazu geführt, sagt Katarina Ivankovic. Die Immobilie als Kapitalanlage und der Besitz dieser Immobilien als Unternehmen. „Das macht es unheimlich schwer, am Ende nachzuvollziehen, wessen Immobilien das letztendlich sind“, ergänzt sie.

Wie die Geldwäsche funktioniert und was dagegen unternommen werden kann, darüber sprechen Peter Hettenbach und Katarina Ivankovic in der neuen Folge des Lageberichts.

Hören Sie außerdem in der 68. Folge des Lageberichts,

  • warum gerade Deutschland für Kriminelle besonders lukrativ ist,
  • welche Stellen beim Immobilienkauf besonders anfällig für schmutziges Geld sind,
  • warum es so schwierig ist gegen Geldwäsche vorzugehen.

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