Déjà-vu Die Blindheit deutscher Unternehmen für geopolitische Risiken

Keine Scheu vor Russland: Der frühere BASF-Chef Kurt Bock wurde 2017 vom russischen Präsidenten Putin empfangen
Keine Scheu vor Russland: Der frühere BASF-Chef Kurt Bock wurde 2017 vom russischen Präsidenten Putin empfangen
© IMAGO / ZUMA Wire
Lange ignorierten viele deutsche Unternehmen die Risiken ihrer Zusammenarbeit mit den mächtigsten Diktatoren. Jetzt kehrt mehr Nüchternheit ein

Trotz des Kriegs in der Ukraine hält BASF die Belieferung mit russischem Erdgas für „unverzichtbar“. Und auch sonst ist der Chemiekonzern mit dem Reich Wladimir Putins eng verflochten: Man besitzt große Anteile an sibirischen Gasfeldern, beutet sie gemeinsam mit Gazprom aus und teilt sich mit dem Oligarchen Michail Fridman den Besitz der Tochterfirma Wintershall Dea. Die Kriegslüsternheit Putins hatte in Ludwigshafen niemand auf dem Radarschirm.

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