Déjà-vu Der lange Marsch der Allianz

Allianz-CEO Oliver Bäte
Allianz-CEO Oliver Bäte
© IMAGO / DeFodi
Oliver Bäte setzt nach sechs Jahren den Schlussstein für seinen Umbau der Allianz. Ein Musterbeispiel für das Beharrungsvermögen großer Konzerne

Die Meldung aus München war 613 Wörter lang, größtenteils nur Insidern verständlich und merkwürdig verdruckst. Und eigentlich ging es um das, was eben nicht in der Überschrift stand: Der Allianz-Konzern schafft seine wichtigste Tochtergesellschaft faktisch ab, die Allianz Deutschland AG – die Holding für das Geschäft auf dem Heimatmarkt. Für Oliver Bäte, den rastlosen Vorstandschef des zweitgrößten Versicherers der Welt, geht so ein lang gehegter Plan in Erfüllung. Sechs Jahre nach Amtsantritt vollendet er den organisatorischen Umbau der Allianz. Es ist ein Musterbeispiel für das Beharrungsvermögen in großen Konzernen – denn dass es so lange dauerte, lag an den großen Widerständen im Haus.

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