Uhren„Die Moon Watch von Omega musste ich unbedingt haben“

Marc Svojanovsky, Vorstandsmitglied von Digel_Digel
Marc Svojanovsky, Vorstandsmitglied von DigelDigel


Marc Svojanovsky ist seit September 2020 als neuer Vorstand der Herrenmode-Marke Digel für die Bereiche Vertrieb, Produkt und Marketing zuständig. Zuvor verantwortete er bei Michael Kors die Menswear für die Regionen Europa, Mittlerer Osten und Afrika. Die längste Zeit aber, nämlich über 20 Jahre, war Svojanovsky bei der US-Firmengruppe VF Corporation für die Jeansmarke Wrangler zuständig.


 

Capital: Wie würden Sie Ihren Uhrengeschmack beschreiben?

Klassisch, sportlich und funktional.

Wie viele verschiedene Uhren tragen Sie im Laufe einer Woche?

Höchstens zwei.

Nach welchen drei Kriterien suchen Sie eine (neue) Uhr aus?

Design. Klassiker-Potenzial. Historie.

Können Sie sich noch an Ihre erste Uhr erinnern?

Ja, es war Mitte der 1970er Jahre eine analoge wasserdichte Kinderuhr von Timex.

Ihr bester Tipp zum Zeitsparen im Alltag oder Job?

Ein gut geplanter Tag mit genügend Zeitpuffer, um auf Unvorhergesehenes reagieren zu können.

Ihr bester Tipp gegen Prokrastination bzw. Verschieberitis?

Sich auf solche Verhaltensmuster gar nicht erst einzulassen.

Warum hat die Armbanduhr bisher die digitale Transformation überlebt?

Weil eine mechanische Uhr mehr ist als ein Zeitmesser: Sie ist Schmuck, persönliches Statement und Wegbegleiter in einem.

Wenn Sie eine Zeitreise machen könnten – in welches Jahr würden Sie reisen und warum?

Die Herausforderungen sind aktuell so groß, da ist eine Zeitreise nicht nötig. Jetzt die Zukunft positiv zu beeinflussen, das ist eine hoch spannende Aufgabe.

Welche Uhr ist Ihnen besonders lieb und teuer?

Das ist und bleibt meine Omega Speedmaster Professional aus dem Jahr 1995. Ich hatte schon immer ein großes Interesse an der Raumfahrt und den Apollo-Missionen der NASA, nur logisch also, dass ich diese „Moon Watch“ unbedingt besitzen musste.