Uhren„Der ökologische Fußabdruck wird zum wichtigen Uhrenkauf-Kriterium“

Julius Brinkmann, Bugatti Brinkmann HoldingPR


Julius Brinkmann verantwortet gemeinsam mit seinem Vater Klaus den Vertrieb, die Qualität, das Produktmanagement und Marketing des Herforder Familienunternehmens Bugatti Brinkmann Holding. Unter diesem Dach versammeln sich u.a. die Marken Bugatti, Eduard Dressler, Wilvorst, Pikeur und Atelier Torino.


Wie würden Sie Ihren Uhrengeschmack beschreiben?

Für mich ist das Gesamtoutfit bei der Wahl des perfekten Zeitmessers relevant. Da wir momentan in der Mode eine Welle der Digitalisierung und „Casualisierung“ erleben, greife ich grundsätzlich gern zu sportlichen Modellen, gern auch mal im digitalen Look. Den Ausschlag geben für mich der jeweilige Anlass und das Gefühl.

Wie viele verschiedene Uhren tragen Sie im Laufe einer Woche?

In der Regel wechsle ich zwischen zwei Modellen.

Nach welchen drei Kriterien suchen Sie eine (neue) Uhr aus?

Grundsätzlich müssen mir „Look and Feel“ gefallen. Auch der digitale Mehrwert, also die Möglichkeit einer App-Anbindung, rückt stärker in den Fokus. Nicht zu vergessen: der ökologische Fußabdruck und Nachhaltigkeitsgedanke.

Können Sie sich noch an Ihre erste Uhr erinnern?

Meines Wissens habe ich als Kind eine G-Shock von Casio geschenkt bekommen. Ich glaube, der Hintergedanke war damals, eine Uhr zu tragen, die nicht kaputtgeht, auch wenn man sie fallen lässt. Als dann Ende der 80er Jahre die Digitalanzeige auf den Markt kam, war ich schwer begeistert.

Ihr bester Tipp zum Zeitsparen im Alltag oder Job?

Die Digitalisierung macht den Alltag angenehmer. Vorausgesetzt, man nutzt diese ganzen Helfer bewusst. In einigen Bereichen – Wetter, Navigation und Mobilität – sparen das Smartphone und die dazugehörige Technik uns viel Zeit. Diese Entwicklung wird sich noch in vielen weiteren Lebensbereichen fortsetzen und etablieren. Ob es Smart Watches sind, Smart Homes, das Smart Driving und vieles mehr. Grundsätzlich bleibt es aber dabei:Ein bewusst organisierter Alltag, ob privat oder im Job, ist die Grundvoraussetzung dafür, „seine“ Zeit ideal zu nutzen.

Ihr bester Tipp gegen Prokrastination bzw. Verschieberitis?

Sich in Selbstreflexion, Motivation und Inspiration zu üben.

Warum hat die Armbanduhr bisher die digitale Transformation überlebt?

Die Armbanduhr besticht nach wie vor mit einer besonderen Ästhetik und funktioniert autark

Wenn Sie eine Zeitreise machen könnten – in welches Jahr würden Sie reisen und warum?

Die 80er Jahre! Allein schon deshalb, weil ich dann den Gründer unseres Unternehmens, Friedrich-Wilhelm Brinkmann, persönlich kennenlernen könnte.

Welche Uhr ist Ihnen besonders lieb und teuer?

Hier befinde ich mich noch am Anfang meiner Reise. Mal sehen, was sich ergibt.