Kolumne4 Dinge, die man von Hermann Scherer lernen kann

Hermann Scherer
Hermann Scherer

#1 Denke groß!

Hermann Scherer startet ins Berufsleben mit dem väterlichen Erbe von knapp 5 Mio. Euro Schulden. Vermutlich hätten viele in seiner Situation resigniert das Handtuch geworfen. Scherer nimmt sein Schicksal an. Es war sein Fluch und ist heute sein Segen, denn er war von Anfang an gezwungen, sehr groß zu denken. Einen Plan B gab es nicht. Sein Erfolgsrezept lautet Fleiß: Aufstehen, arbeiten, Schulden tilgen.

#2 Entscheide dich!

Entschlusskraft, Commitment und der Glaube an den Erfolg haben Scherer davor bewahrt im „Probierstadium“ zu verweilen. „Wer sich nie für eine Tür entscheidet, verbringt sein Leben im Flur“, so Scherer. Er hat zu allen vermeintlich lukrativen Job-Optionen konsequent „nein“ gesagt und sich mit voller Konzentration seiner Redner-Karriere gewidmet. So erreichte er den Status des Top-Speakers mit über 3000 Firmenvorträgen. Allein der Glaube an den Erfolg ist schon eine Entscheidung.

#3 Entdecke und ergreife Chancen!

Scherers agiler Unternehmergeist nährt sich aus seiner selektiven Wahrnehmung, mit der er häufig „Mängel“ aufspürt. Ein Mangel, so Scherer, ist betriebswirtschaftlich gesehen eine noch nicht gegründete Firma, ein Produkt oder eine Dienstleistung. Er entdeckt und ergreift sofort Chancen, gewährt den eigenen Zweifeln nur wenig Raum und bringt Produkte auf den Markt, auch wenn diese noch nicht komplett ausgereift sind.

#4 Sei ein Unternehmer!

Scherers Rat an sein jüngeres Ich? Tausche nicht Zeit gegen Geld und gehe deinen Weg. Gute Zensuren in der Schule bilden nicht mehr ab als die Fähigkeit zur Adaption. Seiner Auffassung nach beraubt uns die schulische Ausbildung unserer Begabung. Scherers Appell für zeitigen und nachhaltigen Erfolg: Mach dich früh selbstständig und sei ein Unternehmer!