Kolumne 3 Dinge, die man von Andreas Ollmann lernen kann

Andreas Ollmann
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Andreas Ollmann hat sich als einer der Chefs der Agentur Ministry Group neuen Arbeitsformen verschrieben. Er lebt New Work im Beruf und im Alltag. Lena Wittneben über Ollmanns Erkenntnisse

Andreas Ollmann ist einer der vier Gründer der Ministry Group. Dabei handelt es sich um eine Hamburger Agenturgruppe, die abseits von Worthülsen und Trends New Work lebt und sich täglich - mit jeder Zelle der Unternehmung - dem stetigen Wandel stellt.

In der Ministry Group herrschen keine starren Hierarchien. Es gibt keine Teppichetage mit Führungsriege, sondern ein agil-dynamisches Miteinander. Gemeinsam mit der kompletten Belegschaft investiert Andreas Ollmann seine Kraft, um das Unternehmen so aufzustellen, dass es selbst lernen kann.

Ollmann bereitet den Boden für eigenverantwortliche Entscheidungen jeden einzelnen Mitarbeiters, er schenkt maximales Vertrauen, lebt Transparenz - genau wie die gesamte Truppe.

#1 Demut leben und Fehler zulassen

Ollmann lebt vollumfänglich seine „Meta-Haltung“ Demut. Als (einer der) Geschäftsführer gesteht er sich immer wieder neu ein, nicht allwissend sein zu können. Mit Geduld und Gelassenheit widersteht er dem permanenten „Führungskraft-Reflex“, um nicht sofort in Eigenregie zu entscheiden und stattdessen Dinge laufen zu lassen. Dazu gehört auch, Fehler geschehen zu lassen – immer in dem Wissen, dass Veränderungen nicht via Knopfdruck funktionieren und im Fehler der Lern- und Veränderungsmoment wartet.

#2 Flexibel und agil im Alltag

Sein tägliches Ritual ist der schönste und beste Beweis, dass die firmenbedingte Agilität, Flexibilität und Veränderung auch in seinem Alltag stattfindet: Täglich verändert er immer „ein bisschen irgendwas“, sei es im Haushalt mit der linken Hand zu wischen oder einen neuen Arbeitsweg zu wählen.

#3 Dinge gleich tun

Trotz aller Bereitschaft und Begeisterung für den permanenten Wandel probiert Ollmann, maximal im Hier und Jetzt zu leben. In der Vergangenheit brachial mit seiner eigenen Endlichkeit konfrontiert, appelliert er jetzt, Dinge, Wünsche und Vorhaben nicht auf die lange „Wenn-dann“-Bank zu schieben, sondern sie umzusetzen.

Lena Wittneben
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Lena Wittneben schreibt hier regelmäßig für Capital.de. Sie ist systemischer Coach und Speakerin – mehr unter lena-wittneben.de Der wöchentliche Podcast „There is a crack in everything…“ ist gratis auf Itunes , Spotify oder ihrer Webseite abrufbar.


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