Immobilienpreise und Mietspiegel: Braunschweig

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Kurzbeschreibung

Finanzstarke Klientel aus der Region entdeckt die Stadt für sich. Sie zahlt jeden Preis für innenstadtnahe Wohnungen und Häuser. Deshalb schafft die Komune neuen Wohnraum, wo es nur geht. Vielen Alteingesessenen gefällt das gar nicht. Braunschweig. Irgendwo bei Hannover. Ein Stück Richtung Osten. Ehemaliger Zonenrand. Oder kurz davor. Eine Stadt, die gerade wieder die 250.000-Einwohner-Marke überschritten hat. Braunschweig also, eine Stadt, in der jetzt auch der Immobilienboom angekommen ist. Nicht flächendeckend, eher punktuell, aber mit sicher steigenden Preisen – wenn die Lage stimmt.





Die zweitgrößte Stadt Niedersachsens hat investiert, die Innenstadt mit den pompösen Schlossarkaden und den netten Plätzen hat deutlich gewonnen. Zudem gerät der aus Hannover und Wolfsburg herüberschwappende Wirtschaftsaufschwung „zum Turbolader für den Immobilienmarkt“, sagt Makler Horst-Martin Rühland. Viele Manager oder Anwälte von Konzernen wie Volkswagen wählen Braunschweig als Adresse.





Das gilt vor allem für einzelne Hotspots, allen voran das östliche Ringgebiet. Katrin Oberenzer von Das Immobilienhaus berichtet von Kaufinteressierten, „die versuchen, sich bei Wohnungen zu überbieten“. Die Nachfrage bei guten innerstädtischen Lagen sei groß. Ärgerlich für die Makler: „Leider ist einfach zu wenig auf dem Markt.“





Und: Der Kunde weiß meist genau, was er will. Das gilt für Kauf wie für ­Miete. Am besten Toplage und Topniveau, was Substanz, Fassade und Innenarchitektur betrifft. Wohnungen im östlichen Ringgebiet, in Viewegs Garten, am Zuckerberg oder in der unangefochtenen Topwohnlage am Wall. Hauptsache, zentral und gut angebunden, Preis egal.





So ...

Immobilien- und Mietpreise in Braunschweig

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Der Immobilienmarkt in Braunschweig

Objekt der Begierde - Die besten Wohnlagen in Braunschweig

Finanzstarke Klientel aus der Region entdeckt die Stadt für sich. Sie zahlt jeden Preis für innenstadtnahe Wohnungen und Häuser. Deshalb schafft die Komune neuen Wohnraum, wo es nur geht. Vielen Alteingesessenen gefällt das gar nicht. Braunschweig. Irgendwo bei Hannover. Ein Stück Richtung Osten. Ehemaliger Zonenrand. Oder kurz davor. Eine Stadt, die gerade wieder die 250.000-Einwohner-Marke überschritten hat. Braunschweig also, eine Stadt, in der jetzt auch der Immobilienboom angekommen ist. Nicht flächendeckend, eher punktuell, aber mit sicher steigenden Preisen – wenn die Lage stimmt.





Die zweitgrößte Stadt Niedersachsens hat investiert, die Innenstadt mit den pompösen Schlossarkaden und den netten Plätzen hat deutlich gewonnen. Zudem gerät der aus Hannover und Wolfsburg herüberschwappende Wirtschaftsaufschwung „zum Turbolader für den Immobilienmarkt“, sagt Makler Horst-Martin Rühland. Viele Manager oder Anwälte von Konzernen wie Volkswagen wählen Braunschweig als Adresse.





Das gilt vor allem für einzelne Hotspots, allen voran das östliche Ringgebiet. Katrin Oberenzer von Das Immobilienhaus berichtet von Kaufinteressierten, „die versuchen, sich bei Wohnungen zu überbieten“. Die Nachfrage bei guten innerstädtischen Lagen sei groß. Ärgerlich für die Makler: „Leider ist einfach zu wenig auf dem Markt.“





Und: Der Kunde weiß meist genau, was er will. Das gilt für Kauf wie für ­Miete. Am besten Toplage und Topniveau, was Substanz, Fassade und Innenarchitektur betrifft. Wohnungen im östlichen Ringgebiet, in Viewegs Garten, am Zuckerberg oder in der unangefochtenen Topwohnlage am Wall. Hauptsache, zentral und gut angebunden, Preis egal.





So überschreitet die Miete schon mal 11 Euro pro Quadratmeter. Früher undenkbar. Lange Leerstände in guten und 1-a-Lagen: heute undenkbar. Angesichts dessen werden derzeit selbst vermietete Wohnungen als Wertanlage gekauft. Wer ein Zinshaus in Innenstadtnähe besitzt, gibt es nicht mehr her.





Die Stadt hat verstanden. Sie reagiert auf den Nachfrageüberhang und entwickelt, wo immer sich die Gelegenheit ­bietet, neue, moderne Wohnanlagen. Zwischen Wilhelmitorwall und westlichem Ringgebiet werden an den vier Stadtvillen des Projekts „Wohnen an der Ferdinandbrücke“ in Kürze die Baugerüste entfernt. Die Innenstadtverdichtung schreitet voran. Für „Wohnen am Prinzenpark“ werden ebenfalls vier Stadtvillen auf dem Gelände eines Garagenhofs errichtet. Solche Objekte genauso wie ein Penthouse am Okerumflutgraben kosten 3000 Euro pro Quadratmeter.





Aber nicht nur Luxus geht. Die Verkäufer versuchen auch, das Potenzial der weniger finanzkräftigen Klientel abzuschöpfen, etwa mit Wohnungen ab 78 Quadratmetern beim Projekt Richard-Strauß-Hof im östlichen Ringgebiet. In der Karlstraße gibt es bereits neue bezahlbare Wohnungen ab 56 Quadratmetern. Ehrgeizige Pläne gibt es für den Hochbunker Madamenweg mit seinen mehr als einen Meter dicken Wänden im westlichen Ringgebiet: 45 Wohnungen ab 50 Quadratmetern und Penthousewohnungen nehmen Investoren in Angriff, erste Anläufe waren am Beton gescheitert.





Wer weder Stadt noch Wohnung will, sondern Haus und Garten, für den planen die Stadtvorderen Neubaugebiete im Grünen. Nach den Arealen im Holzmoor und im Malerviertel sowie den exklusiven Schunterterrassen wird wohl ein weiteres riesiges Bauland im Norden an der Taubenstraße freigegeben.

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