AktieTipp der Woche: Manz

Symbolbild AktienchartGetty Images

Der Spezialmaschinenbauer Manz ist bislang recht gut durch die Krise gekommen. Zwar ging der Umsatz in den ersten sechs Monaten von 132,8 Mio. auf 124,3 Mio. Euro zurück, hielt sich im zweiten Quartal aber stabil. Das operative Ergebnis (Ebit) drehte von minus 3,4 Mio. auf plus 5,7 Mio. Euro.

Damit nicht genug: „Der Auftragseingang entwickelt sich außerordentlich positiv“, sagt Manz-CEO Martin Drasch. „Wir profitieren davon, dass wir in Branchen unterwegs sind, die von der Krise kaum betroffen sind.“ Der Firmenlenker hebt dabei vor allem den Bereich Energy Storage hervor, der unter anderem mit Montagelinien zur Fertigung von Lithium-Ionen-Batteriemodulen für Fahrzeuge einer der Wachstumstreiber ist. „Wir befinden uns aktuell in Endverhandlungen über einige Projekte und hoffen, diese zeitnah zum Abschluss bringen zu können“, so der Firmenlenker.

Zudem rechnet sich Drasch Chancen aus, bei der Vergabe von Fördergeldern im Bereich Batteriezellen zum Zug zu kommen. Für das Gesamtjahr erwartet der Manager weiterhin einen niedrigen bis moderaten Umsatzanstieg sowie eine positive Ebit-Marge im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Daher sollten sich Engagements in dem Nebenwert lohnen.

 

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