AktieTipp der Woche: Frosta

Symbolbild AktienchartGetty Images

Weil seit der Coronakrise Restaurants immer wieder geschlossen und die Menschen weniger unterwegs waren, wurde deutlich mehr zu Hause gekocht. Dieser Trend hat auch die Geschäfte des Tiefkühlkostherstellers Frosta angetrieben. 2020 ist der Umsatz vor allem in den Lockdown-Monaten März und Dezember gestiegen. Die Zuwächse machten die Umsatzverluste wett, die durch die Schließung von Gastronomie, Kantinen und anderer Großkunden entstanden sind.

Insgesamt kletterten die Erlöse um 5,4 Prozent auf 552 Mio. Euro. Der Überschuss von 25,1 Mio. Euro entspricht wieder dem Trend der Vorjahre nach einem negativen Ausrutscher von 12,4 Mio. Euro 2019. Stark gewachsen ist Frosta bei veganer Tiefkühlkost. Dieser Trend dürfte sich durch den Verkaufsstart der Fischersatz-Produkte „Fisch vom Feld“ – Backfisch und Fischstäbchen aus Gemüse – noch verstärken.

Da auch die ersten Monate 2021 durch den Lockdown geprägt waren, sind bei den Geschäftszahlen positive Überraschungen möglich. Erste Hinweise darauf gab es Ende Mai auf der Hauptversammlung, weitere Zahlen folgen am 16. Juli mit Vorlage des Halbjahresberichts. Risikobewusste Anleger bringen sich schon vorher in Stellung.

 

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