AktienTipp der Woche - Barrick Gold


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Totgesagte leben länger: Jahrelang wollte niemand in Gold, geschweige denn Goldminenaktien investieren. Entsprechend kamen die Papiere der Branchenvertreter gewaltig unter Druck. Ein typisches Beispiel ist Barrick Gold. Erreichten die Papiere des kanadischen Bergbaukonzerns 2011 ein Allzeithoch bei knapp 60 Dollar, ging es seitdem in der Spitze um fast 90 Prozent hinab.

Wie viele andere Konzerne auch hatte sich Barrick Gold im Zuge der Rallye des Edelmetalls massiv verschuldet, um die Kapazitäten auszubauen. Der Schuldenberg setzte dem Unternehmen stark zu und hielt Investoren vom Einstieg ab. Doch allmählich ist Land in Sicht. Dank Schließungen und dem Verkauf von Minen und Projekten ist der Schuldenberg seit 2012 um 30 Prozent auf 8,1 Mrd. Dollar gesunken. Für das Jahr 2017 gehen Analysten von einem weiteren Rückgang auf 6,9 Mrd. Dollar aus.

Barrick-Gold-Chart

Gleichzeitig hat Barrick Gold die Produktionskosten gesenkt. Da kommt der aktuelle Goldpreisanstieg natürlich recht. Während die Gesellschaft eine Unze Gold zuletzt zu 830 bis 870 Dollar ans Tageslicht beförderte, hat der Weltmarktpreis soeben die Marke von 1200 Dollar zurückerobert.

Daher ist das Überraschungspotenzial bei Vorlage der Quartalszahlen am 17. Februar groß. Spekulative Anleger steigen bereits vorher ein. Doch auch für eher konservative Langfristanleger ist der Titel jetzt wieder einen Blick wert.