Aktie Tipp der Woche: Endor

Symbolbild Aktienchart
Symbolbild Aktienchart
© Getty Images
Kommt nach Corona der große Knick auf dem Gamingmarkt? Bei Endor kann davon noch keine Rede sein. Die Geschäfte bei dem Anbieter von Eingabegeräten laufen prächtig – und auch der Ausblick verspricht ein gutes Jahr

Die Coronapandemie hat laut einer Studie dazu geführt, dass Gamer 30 Prozent mehr Zeit mit Videospielen verbrachten. Außerdem sind die Ausgaben für Games um 39 Prozent gestiegen. Nun sorgen sich Börsianer, dass sich diese positiven Effekte nach dem weitgehenden Ende der Corona-Beschränkungen ins Gegenteil kehren.

Aktie: Tipp der Woche: Endor

Zumindest bei Endor ist davon noch nichts zu spüren. Der Anbieter von hochwertigen Eingabegeräten wie High-End-Lenkräder für Rennsimulationen auf Spielkonsolen und PCs konnte die Umsätze in den ersten drei Monaten von 21,9 Mio. auf 46,5 Mio. Euro mehr als verdoppeln. Ergebnisseitig verdiente Endor vor Zinsen und Steuern (Ebit) 12,1 Mio. Euro nach 3,9 Mio. Euro im Vorjahr Daraus errechnet sich eine Ebit-Marge von 26 Prozent.

Endor hat von einer starken Sonderkonjunktur aufgrund der Einführung des Spiels Gran Turismo profitiert. Daher lassen sich die Quartalszahlen nicht aufs Gesamtjahr hochrechnen. Dennoch rechnet der Vorstand für 2022 mit einem Umsatz im niedrig dreistelligen Millionenbereich bei einem gleichzeitig steigenden Ebit. Vor diesem Hintergrund ist der Nebenwert, der nur mit Limit geordert werden sollte, eine interessante Beimischung.

Capital Depesche - jetzt testen
Der 6-seitige, wöchentliche Börsenbrief für Anleger mit dem aktuellen Geschehen an den Kapitalmärkten, fundierten Analysen, kritischen Einschätzungen, Hintergründen aus den Vorstandsetagen, zwei erfolgreichen Depesche-Musterdepots mit den nach Meinung der Redaktion aussichtsreichsten Investments und vielem mehr. Hier bestellen

Mehr zum Thema



Neueste Artikel