FintechGreensill-Skandal: „Es ist absurd, daraus ein Fintech-Problem zu machen“

Raisin-Gründer Tamaz Georgadze
Raisin-Gründer Tamaz GeorgadzeLukas Schramm

Die Zinsplattform Weltsparen gehört zu den zurückhaltenden deutschen Fintech-Start-ups, doch seit ein paar Tagen steht die Firma hinter dem Angebot, Raisin, im Fokus der Öffentlichkeit. Hunderte Millionen Euro haben die Berliner Firma und ihr Konkurrent Zinspilot von Kleinanlegern an die Greensill Bank vermittelt, die in einen Skandal verwickelt ist. Die Aufsichtsbehörde Bafin hat ein Moratorium verhängt, kein Geld darf die Bank mehr verlassen. Zudem ermittelt die Bremer Staatsanwaltschaft (Finance Forward berichtete).

In den vergangenen Tagen kam nun auch Kritik an den Start-ups auf, obwohl das Geld abgesichert ist. „Der Fall wirft kein gutes Licht auf einzelne Zinsplattformen“, sagte etwa der Grünen-Politiker Danyal Bayaz dem Handelsblatt. „Nach Wirecard wäre das ein weiterer Schlag für unseren Fintech-Standort“. Kleinanleger müssten vor unseriösen Angeboten geschützt werden.

Finance Forward hat mit dem Raisin-Gründer Tamaz Georgadze über die Vorwürfe, kritische Berichte aus der Vergangenheit und mögliche Regeln gesprochen.

Das ausführliche Interview lesen Sie heute auf Finance Forward, dem Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.