AutogrammNeuwagencheck: Skoda Kodiaq 4x4 Style

Skoda Kodiaq
Skoda Kodiaq

Das Auto

Geht der Skoda Kodiaq noch als Kompakt-SUV durch? Mit 4,70 Metern Länge, 1,88 Metern Breite und 1,68 Metern Höhe ragt er eigentlich aus dieser Klasse heraus – auch im Innenraum. Der Kofferraum ist mit über 2000 Litern größer als der des Mercedes GLE. Als gut ausgestatteten 4X4 Style 2,0 TSI mit 132 kW-Benziner und DSG-Automatik gibt es den Kodiaq ab passablen 36.890 Euro.

Der Look

Von der Seite und von hinten ist die Ähnlichkeit zu den Konzernbrüdern VW Tiguan und Seat Ateca unübersehbar. Die Autos stehen auf derselben Plattform und teilen sich offensichtlich auch das eine oder andere Presswerkzeug für Blechteile. Vorn dagegen zeigt der Skoda das typische Gesicht der tschechischen Einstiegsmarke.

Das Fahrgefühl

Der 2,80 Meter lange Radstand bringt sehr guten Fahrkomfort und überdurchschnittlich viel Sitzraum mit sich. An der Geräuschdämmung wurde ebenfalls nicht gespart. Markentypische Gadgets wie Regenschirmfächer in den Türen, eine Kofferraumleuchte, die auch als Taschenlampe dient, sowie ausfahrbare Türkantenschützer sind nur einige der guten Ideen, mit denen der Kodiaq glänzt.

Das Digitale extra

Das Infotainment ist mit Acht-Zoll-Bildschirm, Stauassistent (für 320 Euro), Rundum-Kameras (720 Euro) und Navi auf der Höhe der Zeit – mehr aber auch nicht. Das Konzern-Navi ist kompliziert und oft überfordert, man navigiert hier besser mit dem Smartphone.

Was der Hersteller sagt

„Der neue Skoda Kodiaq zeichnet sich durch eine leichte und sichere Karosserie aus. Er vereint Top-Leistung mit Kraftstoffeffizienz.“

Was der Hersteller verschweigt

Die Größe hat auch Nachteile: Bei knapp 1800 Kilogramm Gewicht verbraucht der Benziner im Alltag mehr als neun, der Diesel sieben Liter. Trotzdem: Wer kein Premiummarken-Image braucht, aber einen modernen, großen SUV will, wird hier nichts vermissen.