Uhren„Endlose Video-Konferenzen sind eine Corona-Unart“

Henning Korb vom Concept Store AproposPR


Henning Korb ist seit Anfang 2021 Managing Director und Partner des auf Luxusmode spezialisierten Einzelhändlers Apropos. Zudem verantwortet er gemeinsam mit Klaus Ritzenhöher, der das Unternehmen 1984 mit Daniel Riedo gründete, den Einkauf des Concept-Store-Pioniers. Apropos betreibt Boutiquen in Düsseldorf, Hamburg, München, Köln sowie am Tegernsee.


Wie würden Sie Ihren Uhrengeschmack beschreiben?

Retro könnte man sagen, ich habe ein Faible für Vintage-Modelle.

Wie viele verschiedene Uhren tragen Sie im Laufe einer Woche?

Im Sternzeichen bin ich Zwilling und mag demnach die Abwechslung. Es kann also passieren, dass ich täglich wechsle.

Nach welchen drei Kriterien suchen Sie eine (neue) Uhr aus?

Die meisten Neuanschaffungen tätige ich ausschließlich unter einem Aspekt: dem Design. Die Ästhetik einer Uhr und der Marke dahinter muss mir zusagen.

Können Sie sich noch an Ihre erste Uhr erinnern?

Die habe ich von meinen Großeltern bekommen, zur Erstkommunion. Dieses Erinnerungsstück begleitete mich bis heute.

Ihr bester Tipp zum Zeitsparen im Alltag oder Job?

Nur an sinnvollen Meetings teilzunehmen. Endlose Video-Konferenzen, weil das ja so einfach ist, sind eine Corona-Unart und fressen viel Arbeitszeit.

Ihr bester Tipp gegen Prokrastination bzw. Verschieberitis?

Dinge zur Routine werden zu lassen. Sobald das gelingt, wird beispielsweise das tägliche Sportprogramm so selbstverständlich wie sich die Zähne zu putzen.

Warum hat die Armbanduhr bisher die digitale Transformation überlebt?

Weil es dabei um viel mehr geht als das Ablesen der Tageszeit. Und weil Digitales unser Herz nicht berührt.

Wenn Sie eine Zeitreise machen könnten – in welches Jahr würden Sie reisen und warum?

In die 1960er Jahre, weil ich dann Maria Callas live lauschen könnte. Außerdem gäbe mir das die Möglichkeit, die Schauspielerin und Erfinderin Hedy Lamarr kennenzulernen, deren Lebenslauf mich sehr fasziniert.