Uhren„Beim Kauf spielt eine Rolle, ob sich die Uhr als Erbstück eignet“

Anita Tillmann, Managing Partner Premium ExhibitionsPremium Exhibitions / Boris Kralj


Anita Tillmann ist Managing Partner des Unternehmens Premium Exhibitions, das u.a. die Modemessen Premium und Seek sowie die Konferenz Fashion Tech veranstaltet. Die gebürtige Düsseldorferin war zuvor für Kurt Salmon, Joop und Pixelpark tätig. Für ihr Engagement für den Modestandort Berlin erhielt sie 2010 den Verdienstorden des Landes Berlin.


Wie würden Sie Ihren Uhrengeschmack beschreiben?

Klassisch! Ich mag zeitlose Stücke, die einfach zu kombinieren sind und an denen ich mich nie satt sehe.

Wie viele verschiedene Uhren tragen Sie im Laufe einer Woche?

Ich trage meistens nur eine Uhr.

Nach welchen drei Kriterien suchen Sie eine (neue) Uhr aus?

Die Uhr muss schön sein, zu mir passen und ich muss mich mit ihr wohlfühlen. Der Wert der Uhr ist relevant, und es spielt auch eine Rolle, ob sie sich prinzipiell als Erbstück eignet. Nicht zuletzt sind mir die Meinungen meiner Töchter wichtig, deswegen werden sie auch vor jeder Kaufentscheidung zu Rate gezogen.

Können Sie sich noch an Ihre erste Uhr erinnern?

Ich glaube, das war eine Uhr von Swatch.

Ihr bester Tipp zum Zeitsparen im Alltag oder Job?

Fokussiert und strukturiert die Dinge anpacken.

Ihr bester Tipp gegen Prokrastination bzw. Verschieberitis?

Sich nicht vor der Umsetzung scheuen: Es muss eh gemacht werden. Meinen Kindern empfehle ich, sich zu überlegen, ob es vielleicht sinnvoll ist, unliebsame Aufgaben sofort und schnell zu erledigen, damit man sie aus dem Kopf bekommt.

Warum hat die Armbanduhr bisher die digitale Transformation überlebt?

Wir leben in spannenden und schnelllebigen Zeiten. Das bedeutet aber nicht, dass der Wert einer Uhr damit obsolet ist. Die Armbanduhr ist mehr als nur ein Zeitmesser, sie ist vielmehr ein Schmuckstück, an dem viele Erinnerungen hängen.

Wenn Sie eine Zeitreise machen könnten – in welches Jahr würden Sie reisen und warum?

Prinzipiell würde ich mich immer in die Zukunft beamen lassen. Allerdings ist es das Hier und Jetzt, worauf es ankommt. Und das ist spannend.

Welche Uhr ist Ihnen besonders lieb und teuer?

Meine absolute Lieblingsuhr ist eine „Red Submariner“ von Rolex, die es nur zwischen 1967 und 1980 gab. Die trage ich oft und gerne. Mir gefällt ihr sportliches Design als Kontrast zu einem eher femininen Outfit.

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