GehaltSo viel verdienen Softwareentwickler in Deutschland

Symbolbild Gehaltimago images / Jens Schicke

Softwareentwickler in Deutschland sind ziemlich zufrieden mit ihrem Job. Die auf diese Branche spezialisierte Jobplattform Honeypot.io hat Deutschland in ihrem globalen Happiness Index 2021 auf Platz acht der glücklichsten Länder eingereiht. Honeypot wollte auch wissen, wie sich IT-Gehälter hierzulande entwickelt haben. Dazu hat das Unternehmen Tausende seiner Daten aus den vergangenen fünf Jahren ausgewertet, nämlich angebotene, geforderte und tatsächlich gezahlte Gehälter auf der Plattform. Dies sind die Haupterkenntnisse.

  • Das durchschnittliche Gehalt von Entwicklern belief sich 2016 auf Honeypot auf jährlich rund 50.000 Euro. Es ist bis Ende 2020 laut der Plattform auf 63.000 Euro gestiegen. Das entsprach einem Plus von 26 Prozent.
  • Junior-Entwickler verdienen laut der Auswertung aktuell im Schnitt rund 53.000 Euro. Nach acht Jahren Berufserfahrung könne fast ein Drittel mehr verlangt werden, nämlich 70.000 Euro.
  • „Developer im Management verdienen das meiste“, teilte die Jobplattform mit. Es folgten Backend-, Frontend- und Fullstack-Entwickler. Besonders gefragt seien Kenntnisse in JavaScript, danach kämen React, Java und Node.
  • Honeypot attestierte der Branche einen vergleichsweise geringen Gender Pay Gap: „Im Durchschnitt verdienen weibliche Entwicklerinnen in Deutschland 60.000 Euro und männliche Entwickler 64.000 Euro.“

Hier verdienen Entwickler am meisten

  • Bei Berufseinsteigern waren die Gehaltsunterschieden zwischen den deutschen Metropolen besonders groß. Die Spanne lag zwischen 45.000 Euro in Hamburg und 59.000 Euro in Berlin. Bei Entwicklern mit mindestens acht Jahren Berufserfahrung hatten sich die Werte zwischen 68.000 Euro (Hamburg) und 71.000 Euro (München) fast auf demselben Niveau eingependelt. Software-Experten in der Hauptstadt stehen der Analyse zufolge finanziell besonders gut da: „Berlin bietet Entwicklern das beste Preis-Leistungs-Verhältnis mit hohen Gehaltsangeboten und niedrigen Lebenshaltungskosten.“
  • Der kontinuierliche Anstieg der Gehälter wurde offenbar nicht durch die Corona-Pandemie gestoppt. „Selbst im Jahr 2020 sind die Gehälter gestiegen“, stellte Honeypot fest.

 


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