New WorkWie man den passenden Co-Working Space findet

Symbolbild: Co-Working Space
Co-Working wird immer größer. Die Art und Weise des neuen Arbeitsplatzmodells ist vielfältig.

#1 Den richtigen Co-Working Space finden

Co-Working Spaces können ganz unterschiedlich aussehen. Von der kleinen Erdgeschosswohnung in der Nachbarschaft über die Coffeeshop-Etage bis zum hippen Berliner Hinterhofgebäude. Hier ist es entscheidend, was man von dem Arbeitsplatz erwartet. Braucht man nur eine Geschäftsadresse und einen Schreibtisch?

Oder soll der Co-Working Space mit einem Schlag die Infrastruktur eines etablierten Unternehmens bereitstellen, inklusive Empfang, Reinigungsservice, Konferenzräumen und schalldichter Telefonzelle? Ist man allein oder hat man Mitstreiter/Angestellte? Muss man am Wochenende arbeiten? All diese Fragen sind entscheidend bei der Wahl des neuen Arbeitsplatzes.

#2 Angebote vergleichen

Jeder Anbieter stellt seine eigenen Regeln auf. Vergleichen lohnt sich deshalb. Manche Co-Working Spaces lassen sich mit Tagestickets nutzen. Bei anderen ist eine Mitgliedschaft nötig. Preise beginnen pro Person bei etwa 20 Euro für einen Tag. Wer das Büro mit allen Vorzügen genießen will, kann dafür 250 bis 350 Euro monatlich zahlen.

#3 Passt die Arbeitsatmosphäre?

Manchmal arbeitet nur eine Handvoll Menschen in einem Raum zusammen. Andere Co-Working Spaces hingegen ähneln eher Großraumbüros auf Steroiden. Bei der Auswahl sollten diese Fragen bedacht werden: Bietet der Co-Working Space genug Vorteile gegenüber dem Homeoffice? Kann ich hier produktiv arbeiten? Passe ich vom Anspruch und Wesen her zu den übrigen Nutzern?

#4 Zukunftsmusik

Wer die nächsten Jahre als Selbstständiger aktiv sein möchte, wird seine Ansprüche an den Co-Working Space vermutlich nicht grundlegend ändern. Anders sieht es bei Gründern aus. Hier kann es sich auszahlen, einen Anbieter zu wählen, der Wachstum mitmacht.

Auf diese Weise muss man nicht in absehbarer Zeit umziehen und wird bei jedem Schritt unterstützt. Größere Anbieter offerieren eine Reihe von Leistungen, vom ständig wechselnden Platz über einen festen Schreibtisch für das Team bis hin zum eigenen Büro.

#5 Passt das Image?

Ein Co-Working Space kann das Image eines Freelancers oder Unternehmens stärken, aber auch schwächen. Die Einrichtung und der Umgangston färben unmittelbar auf den Mieter ab. Deshalb sollte das Umfeld nicht nur zur Persönlichkeit, sondern auch zur Firma passen.

Wird am Empfang beispielsweise nur Englisch gesprochen, kann das beim Kunden als Plus oder als Nachteil gewertet werden. Dasselbe gilt für die Hüpfburg im Foyer oder auffallend billige Ausstattung.