Gewerbeimmobilien Coworking-Flaute: Wie sich eine Boom-Branche selbst überschätzte

Das Interesse an Bürogebäude kehrt nach Corona langsam zurück. Coworking-Spaces profitieren davon bislang aber nicht
Das Interesse an Bürogebäude kehrt nach Corona langsam zurück. Coworking-Spaces profitieren davon bislang aber nicht
© IMAGO/Olaf Döring
Nach Corona stellten sich Coworking-Anbieter auf eine Hochkonjunktur ein. Doch die kam nicht – und jetzt müssen Anbieter um die Existenz fürchten

Dominik Mahners Büro erstreckt sich über fast 900 Quadratmeter. Ein zweigeteiltes Erdgeschoss, Neubau, Top-Lage, modernes Design – an den Wände hängen Kork und Holz, in den Konferenzräumen stehen wuchtige Naturholztische und massive Eisenstühle. Überall hängen Flachbildfernseher. Wer den rechteckigen Rundgang nimmt, passiert unterschiedlich große Büros, mal mit zwei, vier oder auch mit sechs Schreibtischen. In den Gängen warten Telefonkabinen und ein Ruheraum, dazu eine große Lounge im Eingangsbereich. Mahner hat den Prototypen des modernen Büros geschaffen. Doch läuft er durch seine Gänge, begegnet er vor allem einer Sache: Leerstand.

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