Geschäftsreise4 Fehler beim Arbeiten unterwegs

In den ICEs der Deutschen Bahn gibt es mittlerweile W-Lan
In den ICEs der Deutschen Bahn gibt es mittlerweile W-LanDeutsche Bahn AG / Oliver Lang

#1 Den falschen Sitzplatz wählen

In der ersten Klasse sind am meisten Geschäftsreisende, meist ist es dort also auch besonders ruhig. Das ist kein Geheimnis. Aber nicht allen ist es das Geld wert und nicht jedes Unternehmen zahlt den Aufpreis. Doch auch in der zweiten Klasse sind manche Plätze besser zum Arbeiten als andere: Zum einen gibt es spezielle Ruheabteile, in denen höchstens im Flüsterton gesprochen wird. Zum anderen sollte man auf den Luxus des großen Tischs an den Vierer-Plätzen verzichten. Dort ist die Gefahr am größten, neben Menschen zu sitzen, die sich kennen und unterhalten. Oder neben Menschen, die einer Unterhaltung nicht abgeneigt sind. Gegen sie sollten aber auch demonstrativ aufgesetzte Kopfhörer helfen.

#2 Sich auf das Netz verlassen

Ja, theoretisch gibt es in ICEs der Deutschen Bahn W-Lan. In der Praxis fällt es oft aus. Und auch der Handy-Empfang lässt häufig zu wünschen übrig. Deswegen sollte man sich niemals darauf verlassen, beides zu haben. Also: Keine Telefonkonferenzen auf die Zugzeit legen und auch eher nicht auf die Idee kommen, seine Mails abzuarbeiten. Besser sind Aufgaben, die man auch offline gut erledigen kann. Zum Beispiel lassen sich im Zug wunderbar Foliensätze überarbeiten, längere Texte lesen oder an Dokumenten arbeiten.

#3 Keinen Plan machen

Um die Zeit im Zug wirklich gut zu nutzen, sollte man sich vorher Gedanken über seine Aufgaben machen. Am besten sucht man sich etwas, für das die Fahrtzeit ungefähr angemessen ist und überlegt sich dann eine zusätzliche Aufgabe, falls man doch schneller ist – oder der Zug Verspätung hat. Für diese Aufgaben sollte dann alles Notwendige schnell griffbereit zurechtgelegt sein, so dass man auf keinen Fall noch herumkramen muss, um irgendwelche Unterlagen zu finden.

#4 Das Hamsterrad in den Zug verlegen

Natürlich kann man im Zug ganz normale Aufgaben abarbeiten. Man kann die Zeit aber auch dafür nutzen, mal die Dinge zu machen, für die im Büroalltag nie Zeit ist. Einen Podcast zu dem aktuellen Arbeitsthema hören zum Beispiel oder mal richtig ausführlich für ein neues Konzept brainstormen. Kreativ werden und sich fortbilden – ohne dass jemand anruft oder dringlichere Aufgaben auf der To Do-Liste stehen. Auch dafür ist die Zeit im Zug gut.