Business-Travel5 simple Tricks gegen Jetlag

Das hilft gegen Jetlag
Jetlag kann einem die Geschäftsreise schlimmstenfalls ruinieren. Diese Tipps helfen.

Jetlag wird gern unterschätzt. Insbesondere Geschäftsreisende sollten aber die Auswirkungen einer gestörten inneren Uhr nach Langstreckenflügen ernst nehmen. Denn die können zum echten Risikofaktor werden. Das gilt vor allem, wenn am Reiseziel sofort wichtige Verhandlungen auf der Tagesordnung stehen. Während die Geschäftspartner topfit zum Meeting erscheinen, muss man selbst womöglich gegen bleierne Müdigkeit, Kopfschmerzen und Apathie kämpfen. Jetlag schlägt auch gern nach der Rückkehr zu. Wer im Job sofort Spitzenleistungen bringen muss, hat es dann besonders schwer. Da kann es wichtig sein, Tipps gegen Jetlag zu befolgen.

Dann ist Jetlag besonders schlimm

Jetlag trifft jeden Menschen unterschiedlich hart. Manche Reisende, die diverse Zeitzonen durchflogen haben, merken vielleicht kaum etwas und sind nach spätestens einem Tag akklimatisiert. Weniger glückliche Zeitgenossen brauchen schon mal drei Tage, ehe sie sich wieder einigermaßen wie sie selbst fühlen. Wie stark Jetlag zuschlägt, hängt auch von den persönlichen Schlafgewohnheiten ab, also, ob man eher Frühaufsteher oder Nachtschwärmer ist.

Generell gilt: Flüge in Richtung Osten sorgen meist für stärkeren Jetlag. Wer beispielsweise in die USA reist, für den wird der Tag einfach einige Stunden länger. Das verkraftet der Körper in der Regel besser, als wenn plötzlich um gefühlt 15 Uhr Schlafenszeit ist. Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Im Anschluss an eine Geschäftsreise nach Singapur klappt das Eingewöhnen in Deutschland leichter als nach der Rückkehr aus Los Angeles.

Diese Tipps helfen gegen Jetlag

1. Anpassen:

Versuchen Sie nach Möglichkeit, ihren Tagesrhythmus einige Tage vor der Abreise auf den Zielort einzustellen. Bei Flügen in Richtung Westen heißt das, Sie gehen jeden Tag etwas später ins Bett und stehen später auf. Bei einer Geschäftsreise gen Osten wird das Schlafengehen vorgezogen. Bemühen Sie sich in dieser Umstellungsphase besonders darum, ein schnelles Einschlafen zu ermöglichen. Dabei helfen Verzicht auf Fernseher, Tablet und Handy.

2. Timing:

Späteres Aufstehen ist natürlich ungünstig, wenn der Büroalltag wie gewohnt weitergeht. Aber vielleicht hat ja die Vorgesetzte Verständnis für die Umstellung des Biorhythmus und kommt dem Geschäftsreisenden in spe mit einem späteren Arbeitsbeginn entgegen. Schließlich ist es nur im Interesse des Arbeitgebers, dass der Entsandte auf dem Business Trip topfit ist. Noch entspannter wird die Vorbereitung, wenn die Geschäftsreise an einem Montag beginnt.

3. Neue Uhrzeit:

Wer eine Armbanduhr trägt, sollte sie im Flieger auf die Zeitzone des Zielorts einstellen. Die wird meist aber auch auf dem Display am Sitzplatz angezeigt. Das hilft dabei, sich mental auf die Ankunft vorzubereiten.

4. Schlafen oder nicht schlafen?

Das ist bei Fernreisen die Gretchenfrage. Experten raten generell dazu, bei Reisen gen Osten an Bord zu schlafen, es in umgekehrter Flugrichtung aber zu unterlassen. Aber auch hier kommt es sehr stark auf die individuellen Präferenzen an. Wer nachmittags gern ein Nickerchen hält, kommt mit „zu viel“ Schlaf vielleicht gut aus. Wer nach dem ungewollten Eindösen auf dem Sofa aber bis vier Uhr morgens wach ist, hält womöglich lieber ohne Schlaf durch.

5. In der neuen Zeitzone:

Der erste Tag nach der Ankunft ist entscheidend. Halten Sie sich strikt an den Tagesrhythmus der neuen Zeitzone. Wer mit Jetlag um 20 Uhr ins Bett geht, wacht womöglich quietschfidel um Mitternacht auf. Gehen Sie raus, tanken Sie Sonne und bewegen Sie sich viel. All das hilft, um den Hormonhaushalt wieder in Einklang zu bringen.