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Homeoffice 5 Hintergründe in Videokonferenzen und was sie aussagen

Videokonferenz: ein Teil der neuen Normalität in Corona-Zeiten. Aber welche visuellen Signale senden wir denn eigentlich dem Gegenüber mit dem Hintergrund?
Videokonferenz: ein Teil der neuen Normalität in Corona-Zeiten. Aber welche visuellen Signale senden wir denn eigentlich dem Gegenüber mit dem Hintergrund?
© IMAGO / Westend61
Videokonferenzen im Homeoffice sind momentan erste Wahl für den Austausch mit dem eigenen Team. Mindestens so wichtig wie das richtige Outfit ist dabei auch der Hintergrund. Fünf Beispiele und was sie den Gesprächspartnern signalisieren

#1 Das Bücherregal

Die Bücherwand ist ein Klassiker unter den Hintergründen. Das gilt für Fernsehinterviews mit Experten wie für die Videokonferenz . Ihrem Team signalisieren die Regale voller perfekt ausgerichteter Bücher, dass Sie belesen und ehrgeizig sind – oder zumindest so wirken wollen. Trophäen, Urkunden und Auszeichnungen haben übrigens den gleichen Effekt. Gleichzeitig ist die Bücherwand mittlerweile aber auch Standard. Natürlich macht man damit nichts falsch, ein bisschen langweilig und erwartbar ist sie trotzdem.

#2 Die leere Wand

Die einfarbige Wand ohne Anzeichen von Dekoration gehört zu den beliebtesten Hintergründen. Beige oder weiße Wände lassen keine (oder gerade deshalb sehr viele) Rückschlüsse zu. Einerseits gibt es die Minimalisten, die ohne Ablenkungen im Videocall sitzen wollen. Schlichtheit ist hier Schlüssel, um Berufliches und Privates im Homeoffice sichtbar zu trennen. Vielleicht haben Sie in Ihrer Wohnung auch nur limitiert Platz zum Arbeiten , keine Zeit zum Dekorieren oder einfach vergessen aufzuräumen. Ein bisschen unnatürlich wirkt die leere Wand im Hintergrund aber doch. Schließlich stehen auf dem eigenen Schreibtisch immer ein paar persönliche Gegenstände. Übrigens: Für Video-Vorstellungsgespräche können Sie auf einen einfarbigen Hintergrund setzen. Blau beispielsweise wird oftmals positiv mit Gelassenheit und Sachlichkeit assoziiert.

#3 Der dunkle Raum

Wo auch immer Sie sitzen – mit der Beleuchtung können Sie einen ähnlichen Eindruck hinterlassen wie mit dem Hintergrund. In einem sehr dunklen Raum mit schwacher Lichtquelle werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Videokonferenz kaum sehen können, wie Sie auf die angesprochenen Themen reagieren. Wenn die anderen Ihre Mimik nicht erkennen, werden Sie zu einem passiven Teilnehmer des Gesprächs. Sie werden so im schlimmsten Falle eins mit dem Hintergrund. So könnte der Eindruck entstehen, als ob Sie nicht wirklich dabei wären. Doch in einer Videokonferenz ist man mehr denn je auf das Visuelle angewiesen. Ziehen Sie sich also trotz Homeoffice nicht ins Halbdunkel zurück.

#4 Ein Foto als Hintergrund

Egal ob Palmen am Strand oder abstrakte Muster. Dank der technischen Einstellungen, muss man trotz Homeoffice nicht zu viel von den eigenen vier Wänden preisgeben. Die kreativen Hintergründe sind oft auch ein toller Aufhänger für ein bisschen Smalltalk, wenn man zum Beispiel einen Hintergrund aus einem Film- oder Serienklassiker ausgewählt hat. Ihren Kollegen signalisiert das Kreativität und eine offene, lockere Art. Schnell werden Sie so auch zum Zentrum der Aufmerksamkeit. Mit großer Wahrscheinlichkeit sind Sie der witzige Chef oder der inoffizielle Komiker im Büro. Übertreiben Sie es mit der Kreativität aber trotzdem nicht.

#5 Ständig wechselndes Setting

Sie haben keinen festen Arbeitsplatz im Homeoffice . Jeden Tag nehmen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen mit auf die Reise durch Ihre Wohnung. Auf den ein oder anderen mag das chaotisch wirken, die Mehrheit ihrer Kollegen findet es allerdings womöglich charmant. Schließlich scheinen Sie sich wohl genug zu fühlen, um ihre Inneneinrichtung der gesamten Belegschaft zu präsentieren. Vielleicht gehören Sie aber auch einfach zu der Sorte Mitarbeiter, die nicht das Glück hat, ein eigenes Arbeitszimmer daheim zu haben. Stattdessen müssen Sie jeden Morgen neu aushandeln, wo sie arbeiten dürfen bzw. können. Die Sympathien ihrer Kollegen sind ihnen in jedem Fall sicher. Bei einem ernsthaften Anlass wie einem Gespräch mit dem Chef sollte dann aber trotzdem ein seriöser und schlichter Hintergrund her.

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