Zusatzleistungen4 ungewöhnliche Benefits für Mitarbeiter

Symbolbild: Mitarbeiter im Meeting
Symbolbild: Mitarbeiter im MeetingFlickr

#1 Urlaubsplanung

Arbeitgeber sehen es meist gern, wenn Angestellte ihren Urlaub in eher überschaubaren Einheiten nehmen. Bis zu zwei Wochen gelten da häufig als ideal. Denn so können Kollegen quasi fast nebenbei die Vertretung übernehmen, ohne dass eine zusätzliche Kraft abgestellt werden muss. Immer mehr Menschen aber wünschen sich eine längere Auszeit vom Job. Sie wissen es zu schätzen, wenn die Vorgesetzte ohne große Diskussionen den vierwöchigen Sommerurlaub genehmigt. Das erfordert im Betrieb vermutlich mehr Organisationsaufwand. Dafür aber kehrt der Angestellte tiefenerholt aus den Ferien zurück.

#2 Bezahltes Mittagessen

Den Obstkorb gab es schon im letzten Jahrtausend. Dieses Benefit ist zwar ganz nett, letztlich für die Angestellten aber überflüssig. Richtig lohnen kann es sich hingegen, wenn die Firma das Mittagessen bezahlt oder sich zumindest mit einem festgelegten Betrag beteiligt. Am einfachsten funktioniert das über eine hauseigene Kantine. Kleinere Firmen haben vielleicht Vereinbarungen mit nahegelegenen Lokalen oder geben digitale Essensmarken aus. Auch ein wöchentliches Mittagessen im Team, bei dem der Arbeitgeber die Verpflegung übernimmt, kann schon ein geschätzter Benefit sein.

#3 Freie Tage

Manche mutige Arbeitgeber schwören auf die Vier-Tage-Woche bei voller Bezahlung. Weniger risikobereite Unternehmen können Beschäftigte bereits mit ein oder zwei „geschenkten“ Tagen im Jahr glücklich machen. Besonders wertvoll werden die an Brückentagen. An denen sind womöglich viele Kunden gar nicht am Start und es wäre ohnehin kaum etwas zu tun. Anstatt Beschäftigte also zur puren Anwesenheit zu verdonnern, können Arbeitgeber aus der Not eine Tugend machen.

Freie Tage sind auch eine schöne Belohnung, wenn ein Mitarbeiter eine schwierige Aufgabe besonders gut oder besonders schnell gelöst hat. „Komm nächste Woche doch einfach erst Dienstag rein – hast du dir verdient“ – so ein Chef kann sich vermutlich auf sehr loyale Mitarbeiter verlassen.

#4 Hund mitbringen

Für Hundehalter ist es ein riesiger Vorteil, wenn der Arbeitgeber es erlaubt, dass sie ihr Tier mitbringen dürfen. Viele Firmen erlauben dies, selbstverständlich ist ein solcher Benefit aber nicht. Ein Bürohund kann auch bei den Kollegen für mehr Zufriedenheit und weniger Stress sorgen. Allerdings ist nicht unbedingt jeder Vierbeiner für den längeren Besuch am Arbeitsort gemacht. Betroffene sollten schon aus Rücksicht auf andere Halter in der Firma darauf achten, dass ihr Tier die Abläufe möglichst wenig stört. Nicht jedes Büro ist der ideale Ort, um einen noch nicht stubenreinen Welpen zu erziehen.