Lagebericht Urban Farming: Wenn Städter zu Gärtnern werden

Eine Wand, an der Gemüse angepflanzt wird.
Eine Wand, an der Gemüse angepflanzt wird.
© IMAGO / UIG
Urban Farming ist angesagt. Dabei werden innerstädtische Flächen genutzt, um – in der Regel – Nutzpflanzen anzubauen. Wie genau das funktioniert, erklären Peter Hettenbach und Katharina Ivankovic im neuen Lagebericht

Längst haben sich die Menschen in Deutschland daran gewöhnt, dass sie rund ums Jahr Erdbeeren und Avocados kaufen können, die aus aller Welt importiert werden und das zum Teil unter großem Energieaufwand. Das wachsende Klimabewusstsein führt dazu, dass dies vermehrt hinterfragt wird. Hinzu kommen steigende Energiepreise und die Angst vor Versorgungsausfällen, die durch die Pandemie und den Krieg aufgekommen ist.

Ob nun aus dem Wunsch heraus, sich im Notfall selbst versorgen zu können, etwas für den Klimaschutz zu tun oder einfach wegen der Freude am Gärtnern: Großstädter haben damit begonnen, wieder vermehrt Nutzpflanzen anzubauen. Im Podcast sprechen die Immobilienexperten Peter Hettenbach und Katharina Ivankovic über die Vorteile des sogenannten Urban Farming.

„In amerikanischen Großstädten gab es Urban Farming schon in den 70er-Jahren“, sagt Peter Hettenbach. Dort haben die Menschen angefangen, Obst und Gemüse auf ihren Hausdächern anzupflanzen. Im Vergleich dazu gibt es in deutschen Großstädten schon lange eine florierende Schrebergartenkultur.

Doch Urban Farming umfasst noch mehr. Innovative Ansätze erlauben es, Flächen zu bepflanzen, die bisher überhaupt nicht genutzt wurden. Zum Beispiel können Tomaten an Häuserwänden gezüchtet werden.

Neben zusätzlichen Agrarerträgen verspricht Urban Farming auch psychologische und gesellschaftliche Vorteile. Welche genau das sind, erklären Peter Hettenbach und Katharina Ivankovic im Podcast.

Hören Sie außerdem in der 49. Folge des „Lageberichts“,

  • wie zu Hause automatisierte Pflanzenzucht möglich ist,
  • welche Vorteile Community-Gärten mit sich bringen,
  • welche Ansätze es für die Fisch- und Pilzzucht gibt.

Alle Folgen finden Sie direkt bei Audio NowApple oder Spotify oder via Google.


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