AktienTipp der Woche - Init


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Seit die Init-Aktie Mitte 2015 ein Allzeithoch markiert hatte, ging es kontinuierlich bergab. In der Spitze rutschte der Titel auf 12,16 Euro ab – der tiefste Stand seit rund sechs Jahren.

Im November 2015 musste der Telematikspezialist aufgrund von „Wechselkursvolatilitäten, Aufwendungen für die Markterschließung in Asien, teilweise geringere Margen sowie höhere Personalkosten“ sein Gewinnziel für 2015 senken. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sollte nur noch bei 10 bis 12 Mio. Euro landen. Zuvor hatte Init mit einem Ebit von 17 bis 19 Mio. Euro gerechnet. Immerhin: Das gekappte Ziel hat der Konzern erreicht. Am Ende stellte sich das Ebit auf 10,8 Mio. Euro ein.

Init-Chart

Gleichzeitig hat Init mit 105,3 Mio. Euro einen neuen Umsatzrekord erzielt. Nach den Turbulenzen des Jahres 2015 ist es kein Wunder, dass der Vorstand nun eher vorsichtig ist: 2016 soll bei den Erlösen die Marke von 100 Mio. Euro gehalten werden und das Ebit bei etwa 8 Mio. Euro landen. Ab 2017 dürfen sich Anleger aber wieder auf höhere Wachstumsraten einstellen.

Zwei Großaufträge im Gesamtvolumen von mehr als 30 Mio. Euro, die Init in den vergangenen Wochen erhalten hat, zeigen, dass die Fahrgeldmanagementsysteme des Konzerns weltweit bei den Verkehrsbetrieben immer stärker gefragt sind. Anleger mit Weitblick nutzen die aktuelle Kursschwäche zum Aufbau von ersten Positionen.