AktieTipp der Woche: ADO Properties

Aktienchart: Aktie der Woche
Symbolbild: AktienchartGetty Images

Einer der Hauptleidtragenden des geplanten Berliner Mietendeckels ist ADO Properties. Kein Wunder: Das Portfolio des Wohnungskonzerns befindet sich zu mehr als 90 Prozent in der Hauptstadt. Daher stand der Aktienkurs zuletzt unter Druck. Im Vergleich zum 52-Wochen-Hoch hat der Titel in der Spitze um 37,5 Prozent nachgegeben und sich bislang kaum erholt.

Doch nun mehren sich die Zeichen, dass der Kurssturz übertrieben war. Schließlich dürfte der Mietendeckel in seiner jetzigen Form vor den Gerichten kaum Bestand haben. Sogar nach Einschätzung des Bundesinnenministeriums verstößt er gegen das Grundgesetz.

Abgesehen davon ist ADO operativ auf Kurs. Die Mieterträge stiegen in den ersten neun Monaten 2019 um knapp acht Prozent auf 107,5 Mio. Euro, und die Leerstandsquote sank auf ein Rekordtief. Zudem gelang ADO der Verkauf von 23 Objekten mit circa 5800 Wohneinheiten für 580 Mio. Euro an das lokale Wohnungsunternehmen Gewobag. Seitdem spekulieren Nebenwertekenner über eine Sonderdividende. Das sowie der große Abschlag zum inneren Wert von fast 62,50 Euro machen die Aktie hoch interessant. Daher nehmen wir den Titel ins Tradingdepot auf

 

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