KolumneSparen Sie sich reich!

Symbolbild Sparen
Symbolbild SparenImage by 3D Animation Production Company from Pixabay

Was ist das für ein Börsenjahr! Aktive Anleger können ein Lied davon singen. Rekordlevels im Januar, der höchste Einbruch der Geschichte von Februar bis März und danach die wohl schnellste Erholung der Geschichte. Im August dann übertrieben es Anleger bei US-Technologietiteln völlig und trieben jene Aktien auf unverantwortliche Höhen. Garniert wurde das Ganze mit Extremlevels bei Stimmungen und Volatilität. Genau diese beiden Parameter sind das A und O der Entscheidungsfindung. Im Grunde kann man Börse herunterbrechen auf zwei psychologisch wichtige Faktoren – Gier und Angst. Wann immer die Angst sehr hoch ist, sollten Anleger mutig sein und zugreifen.

Psychologisch ist dies eine komplexe Hürde. Denn genau dann mahnen und warnen die Crash-Propheten, wird die Zukunft in dunkelsten Farben gemalt. Die Erfahrung der letzten 50 Jahre zeigt aber, dass Aktien genau dann günstig sind, wenn die Stimmung am Boden ist. Ein Blick auf die ganz langfristigen Chartformationen zeigt, wann Anleger am besten investieren konnten seit dem Jahr 2000. Nämlich 2003, 2009 und 2020 im Frühjahr als die Stimmung jeweils am Boden und die Volatilität sehr hoch war. Aktien sind dann am attraktivsten, wenn sie keiner haben will. Wobei Daten vom Börsenplatz Gettex zeigen, dass private Investoren im März mitunter mutiger agierten als viele institutionelle Anleger und beherzt zugriffen. Soviel zum Vorurteil der angeblich so dummen Privatanleger, die sich als ziemlich schlau entpuppten.

Nun darf man von Sentiments und Stimmungen am Markt niemals erwarten, die Wendepunkte perfekt zu treffen. Entscheidend ist stets das Chance-Risiko-Verhältnis. Dies war im Januar 2020 bei 13.000 Zählern im Dax sehr schlecht. So schlecht wie niemals zuvor. Es war zugegeben aber auch schon bei 10.000 Punkten im Dax Anfang März wieder sehr gut. Dies bewahrte den Index nicht davor, bis 8200 Zähler weiter zu korrigieren. Mittel- und langfristig war die Entscheidung aber goldrichtig, bei 10.000 oder tiefer zu kaufen. Denn wer abwartete, bis Charttechnik und Stimmung Entwarnung gaben, der wurde im Frühsommer bei 12.000 Punkten oder höher wieder eingeladen, sich im Markt einzukaufen.

DAX Index

DAX Index Chart
Kursanbieter: L&S RT

Immerhin dort, bei 12.200 Zählern, ist der Dax von oben aus gesehen jetzt wieder angekommen und hat damit seine jüngsten Sommerhochs um fast 10 Prozent korrigiert. Mit ein bisschen Mut kauft man sich jetzt taktisch wieder stärker in den Markt ein. Über Sparpläne oder auch einen Discount-Call auf den Dax wie der WKN UE05ZH funktioniert dies auch mit Hebel und das angesprochene Produkt liefert 55 Prozent Gewinn, wenn der Dax im Mai 2021 einfach mindestens dort notiert, wo er gerade steht. Seitwärtsrendite nennt man dies und dieses Papier ist damit nicht gierig, sondern besonnen einsetzbar.

 


Daniel Saurenz betreibt mit seinem Team das Börsenportal Feingold Research. Es bietet täglich einen Börsenbrief an, den Sie für 14 Tage kostenfrei testen können. Melden Sie sich unter Info@feingold-research.com an oder probieren Sie den Börsendienst unter diesem Link aus. Trainingstage und Coachings finden Sie NEU unter feingold-academy.com