AktienTipp der Woche - Covestro


Capital-DepescheDer Tipp der Woche ist Bestandteil der Capital-Depesche, unserem 6-seitigen Börsenbrief für Anleger mit dem aktuellen Geschehen an den Kapitalmärkten, fundierten Analysen, dem erfolgreichen Depesche-Depot und vielem mehr. Hier können Sie die Depesche bestellen


Im Oktober 2015 hat der Pharmakonzern Bayer seine Kunststofftochter Covestro
zu 24 Euro je Aktie an die Börse gebracht. Seither ging es steil bergauf. Gemessen am im Februar erreichten Rekordhoch von gut 73 Euro haben sich die Covestro-Papiere mehr als verdreifacht.

Geht man nach den Analysten, hat der Titel das Ende der Fahnenstange längst erreicht. Denn die meisten Kursziele hat das Papier deutlich überschritten. Bayer hat nun die hohen Notierungen zum Verkauf von 10,9 Prozent der Covestro-Aktien genutzt, wodurch der Anteil an der Kunststofftochter auf etwas über 53 Prozent gesunken ist.

Covestro-Chart

Zwar darf die Mutter nun 90 Tage lang keine weiteren Aktien verkaufen, eine vollständige Trennung bleibt aber weiterhin auf der Agenda. Da mit jedem Anteilsverkauf Handelsvolumen und Wert des Streubesitzes steigen, gilt Covestro mittelfristig als Dax-Kandidat – ein Aufstieg hätte höchstwahrscheinlich positive Kursimpulse zur Folge.

Mit einem Discount Call der DZ Bank können Anleger mit angezogener Handbremse auf die Covestro-Aktie setzen. Der Optionsschein wird zu 0,75 Euro je Stück zurückgezahlt, wenn die Aktie am 15. Dezember 2017 bei mindestens 62,50 Euro notiert. Der Titel dürfte also um mehr als sieben Prozent fallen, ohne die Maximalrendite zu gefährden. Da es unter 55 Euro zu einem Totalverlust kommt, ist das Papier nur für spekulative Anleger geeignet.