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Podcast „Wir haben auch hier tolle Gründer, aber wen kennt man da?“

Das Start-up Lilium ist führend bei der Entwicklung von Flugtaxis. Einer breiten Öffentlichkeit sind ihre Gründer trotzdem kaum bekannt
Das Start-up Lilium ist führend bei der Entwicklung von Flugtaxis. Einer breiten Öffentlichkeit sind ihre Gründer trotzdem kaum bekannt
© Lilium
Deutsche Start-ups stehen der Konkurrenz in den USA in Sachen Talent in nichts nach. Warum sie mit ihren Themen aber trotzdem kaum wahrgenommen werden, erzählt Tilo Bonow, CEO der PR-Agentur Piabo in „So techt Deutschland“

Künstliche Intelligenz, Blockchain oder Social Bots – Die Zukunft ist digital. Aber wie digital ist eigentlich Deutschland? Im Podcast „So techt Deutschland“ gewähren die besten Digitalexperten Einblicke in die Tech-Szene.

ntv Nachrichten · #53 Warum sind deutsche Startups unsichtbar?

Wenn es um innovative Ideen in der Tech-Branche geht, fallen häufig die Namen amerikanischer Unternehmen und Start-ups. Deutsche Start-ups stehen der Konkurrenz am US-Markt häufig in nichts nach – allerdings sind sie der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt.

Um das zu ändern, braucht es eine klare Strategie – und die nötige Kommunikation nach außen, weiß Piabo-CEO und -Gründer Tilo Bonow. Dabei hilft meistens eine klare Unternehmensgeschichte. Mit seiner PR-Agentur hilft er Tech-Unternehmen, genau diese Geschichten zu erzählen. „Mittlerweile haben wir gefühlt das halbe Silicon Valley im Portfolio“, so Bonow.

Vor Piabo arbeitete Bonow beim Klingelton-Imperium Jamba. Die Zeit habe ihn geprägt, genauso wie die Arbeit mit den Samwer-Brüdern, die später durch Rocket Internet bekannt wurden. „Da habe ich Blut geleckt, wie es ist, mit und für Unternehmer zu arbeiten“, erzählt Bonow. Heute zählt seine Agentur in Europa zu den Marktführern.

Nachholbedarf auch bei Konzernen

In deutschen Unternehmen gibt es in Sachen PR und Kommunikation aber noch Nachholbedarf. Gerade Tech-Unternehmen und Start-ups erzielen oft nur ein verhaltenes Medienecho. Als Beispiel nennt Bonow Teams der Technischen Universität München, die gleich mehrfach den Hyperloop-Wettbewerb von Tesla-Chef Elon Musk gewonnen haben. „Dann kriegen die einen Artikel und das war es. In Amerika würden die durch alle Talkshows durchgejagt werden“, sagt Bonow. „Wir haben auch hier tolle Gründer. Aber wen kennt man denn da?“

Doch auch große Unternehmen und Konzerne haben trotz „Kommunikationsarmee“ oft noch Luft nach oben. Warum eine gute PR gerade Tech-Unternehmen hilft und woran es genau bei der Kommunikation vieler deutschen Unternehmen hapert, erzählt Tilo Bonow in der neuen Folge von „So techt Deutschland“.

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