Kommentar Wie Andreas Scheuer fast ein guter Verkehrsminister geworden wäre

Kommentar: Wie Andreas Scheuer fast ein guter Verkehrsminister geworden wäre
© IMAGO / Sven Simon
Andreas Scheuer ist längst die tragischste Figur im Bundeskabinett. Ans Aufhören denkt er trotzdem nicht – und will nach der Wahl wieder Minister werden. Wie kann er nur?

Er will weitermachen. Er ist noch lange nicht fertig. Andreas Scheuer, 46, CSU, möchte nach der Bundestagswahl Verkehrsminister bleiben. „Mir macht es viel Freude“, sagt er der Deutschen Presse-Agentur. „Ich werde hart kämpfen, in meinem Wahlkreis und dann bei den Koalitionsverhandlungen, dass dieses Investitions- und Innovationsministerium gut in die Zukunft geht. Ich habe noch viel vor.“

Die Reaktionen blieben nicht aus: Spott, Hohn, Fassungslosigkeit. Ist das Satire? Eine Postillon-Meldung?

Nein, er meint das ernst. Drei Jahre und knapp fünf Monate nach seiner Amtsübernahme gibt sich Andreas Scheuer fest davon überzeugt, einen guten Job gemacht zu haben. Sein Problem ist, dass das im ganzen Land sonst kaum jemand so sieht.

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