Nord-Stream-Pipeline Russland nestelt an der Energiebremse

Gazprom-Schild in Sankt Petersburg
Gazprom-Schild in Sankt Petersburg
© IMAGO / Russian Look
Die schlechten Nachrichten auf dem Markt für Erdgas häufen sich – und der Kreml zeigt Europa seine Folterwerkzeuge

Der Dienstag war – um es vorsichtig auszudrücken – kein guter Tag für die Gasversorgung der Europäischen Union. Der erste Teil des Dramas spielte sich im US-Bundesstaat Texas ab, wo das Unternehmen Freeport LNG seinen Sitz hat. Der Exporteur von verflüssigtem Erdgas (LNG) informierte in einer recht ausführlichen Mitteilung über die Folgen eines Feuers, das sechs Tage zuvor in einer Anlage in Quintana, eine Autostunde südlich von Houston, ausgebrochen war. „Der volle Betrieb kann voraussichtlich nicht vor Ende 2022 wieder aufgenommen werden“, hieß es da.

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