FintechNubank: das Erfolgsrezept hinter dem Milliarden-Erfolg

Nubank-Mitgründerin Cristina Junqueira.IMAGO / ZUMA Wire

Eine Zahl bleibt hängen: Umgerechnet 5 Dollar muss die brasilianische Nubank im Schnitt für das Marketing ausgeben, um einen Kunden zu gewinnen. Rund 80 bis 90 Prozent der Kunden würden sogar ganz ohne Marketingausgaben ein Konto eröffnen, heißt es in den Firmenunterlagen, die aus Anlass des bevorstehenden Nubank-IPOs in New York nun erstmals einsehbar sind. Eine unglaubliche Zahl.

Denn: Westliche Fintech-Start-ups können von so einem Wert nur träumen. Zum Vergleich: Deutschlands größte Neobank N26 kam 2019 auf 22 Euro. Traditionelle Banken hierzulande zahlen teilweise sogar 200 Euro für einen Neukunden an Google, Facebook und andere Werbeanbieter. Bei Geldanlage-Startups liegen die Akquisekosten noch einmal deutlich drüber.

Mit dem New Yorker Börsengang erreicht die Erfolgsgeschichte von Nubank in den kommenden Tagen ihren vorläufigen Höhepunkt. Die Euphorie ist groß – auch wenn das Fintech seine Bewertung von geplanten 50 Mrd. auf 40 Mrd. Dollar runterschrauben musste, wohl in erster Linie aufgrund der allgemeinen Unsicherheit an den Märkten. Die 40 Mrd. sind freilich immer noch eine stattliche Bewertung – und wirft die Frage auf: Warum ist Nubank noch erfolgreicher als zum Beispiel N26?

Die ganze Geschichte lesen Sie heute bei Finance Forward, dem Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.