FintechMeyer „Micky“ Malka – der Fintech-Königsmacher von Ribbit Capital

Profitiert vom aktuellen Fintech-Hype: Investor Meyer Malka.PR

Mitten in der Nacht trafen sie sich für ein Notfallmeeting. Auf der einen Seite die Robinhood-Gründer, auf der anderen einige ausgewählte Investoren. Innerhalb von wenigen Stunden benötigte das Trading-Start-up mehrere Milliarden Dollar, um inmitten des Chaos um die Gamestopp-Aktie weiter machen zu können. Unter den Geldgebern war auch Meyer „Micky“ Malka von Ribbit Capital – er machte es möglich und überwies mehr als 500 Mio. Dollar, sein bislang größter Scheck. Selbst für den Milliarden-Fonds ist die Wette riskant, auch wenn ein Börsengang bald anstehen wird.

Kaum ein großer Fintech-Deal wurde in den vergangenen Wochen unterschrieben, bei dem Malka und sein Team nicht am Tisch saßen. Am Mittwoch sammelte das Schnittstellen-Start-up Plaid 425 Mio. Dollar ein – mit dabei: Ribbit. Die Kryptobörse Coinbase, die gerade beeindruckende Zahlen vorlegt hat, steht kurz vor einem 100-Milliarden-Börsengang – unter den ersten Geldgebern: Ribbit. Vor wenigen Wochen erhielt die brasilianische Smartphone-Bank Nubank weiteres Geld, zu einer 25-Milliarden-Bewertung. Auch dort ist Ribbit schon länger an Bord.

„Das Portfolio spricht für sich“, sagt ein bekannter deutscher Investor. Es geht soweit, dass „der Hype um Fintech“ und die hohen Bewertungen Malka selbst Sorgen bereiten, wie die Financial Times einen Kontakt des Geldgebers kürzlich zitierte. Wie viele US-amerikanische Top-Geldgeber sucht auch Ribbit seinen Weg gerade verstärkt nach Europa. Dominik Pasalic vom Fonds ist auch in Deutschland unterwegs und nimmt Kontakt auf, heißt es aus der Szene. Vor einigen Wochen investierte Ribbit dann bei dem Neobanken-Angreifer Vivid.

Die unglaubliche Geschichte vom Ribbit-Aufstiegs lesen Sie heute auf Finance Forward, dem Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.